Der Ort | Naturlandschaft am Atlantik

Die urwüchsige Natur an der irischen Südwestküste, wo sich Meer und Berge begegnen, und die vom Golfstrom in mildem Klima gehegte Pflanzenvielfalt bieten die idealen Bedingungen für unsere Botanik-Kurse und Erlebnis-Wochen. Glengarriff war um die Jahrhundertwende 1899/1900 ein bekannter Kurort und wurde viel besucht vom britischen Adel, von Künstlern und von angegriffenen Militärs, die sich von den diversen Einsätzen in den Tropen regenerieren mussten.

Hafen_Glengarriff

Selbst Königin Victoria und ihr Gefolge fanden ihren Weg – damals mit einer Bahnlinie angebunden – an die friedliche und subtropisch anmutende Bucht. George B. Shaw, William Butler Yeats, Virginia Woolf und William Makepeace Thackeray (‚Jahrmarkt der Eitelkeiten’) gehörten zu den prominenteren Besuchern des winzigen, beschaulichen Dorfes. Auch die Autorin der Mary Poppins-Geschichten Pamela Travers kurierte sich hier regelmäßig von all ihren eingebildeten Krankheiten (sie wurde uralt).
Durch den Direktflug von München nach Cork (
Aer Lingus) liegt dieses Erlebnis gut zwei Stunden entfernt, der Ort befindet sich übrigens auf dem selben Breitengrad wie Dortmund.

Medicihouse_Garinish

Die Schönheit der Bantry Bay, der schroffe Charme der Berge, die Anmut der herrlichen Gärten und Wälder, die Reinheit der atlantischen Luft und die Wärme des Golfstroms machen Ihren Aufenthalt bei uns auch zu einem besonderen Erlebnis.

Casita_Seerosen

Irlands Südwesten, Kernland alter irischer Kultur:
Steinkreise, stehende Steine, Keltengräber, Hochkreuze, Rundtürme, alte Burgen. Die Erde der Vorfahren voller Steinkreise, Kelten-Gräber und alter Straßen weckt mystische Gefühle, manchmal so etwas wie Erinnerungen. Alte Kraftorte, Steinkreise und Steinreihen, die vor 4-5000 Jahren als erste architektonische Formen auf den Kraftfeldern der Erde errichtet wurden faszinieren die meisten Besucher dieser Region. Man erahnt die Energien, die alten Rituale, und das urmenschliche Bedürfnis, der unaufhörlich fließenden Zeit einen Rhythmus abzutrotzen.

Bantry_Bay_overview

In der Nähe, an einem Hang der Coulagh Bay, ist die mythische Hexe von Beara "zu Hause": ein uralter Felsen, der den Sitz der Erdgöttin und weisen Frau symbolisiert. Ihr werden in der gälisch-irischen Mythologie sieben Leben und die Schaffung der Landschaft auf der wild-romantischen Beara Halbinsel zugeschrieben. An der Spitze der Beara Peninsula, liegt ein exponierter Steinkreis, die Burgruine des letzten irischen Chieftains Donal Cam O´Sullivan Bere. Besuchenswert ist der kunterbunte winzige Ort Eyries und das beschauliche Hafenörtchen Kilmacilogue mit Pub.

Das Wetter | Viel besser als sein Ruf

Es regnet nie in Kalifornien – aber immer in Irland. Kaum ein Vorurteil ist so unzutreffend wie dieses. Nicht zuletzt dieses falsche Image hat die grüne Insel bis heute vor den Verheerungen des mittelmeerischen Massentourismus geschützt. Ja, es regnet recht oft, wenn die Regengebiete vom Atlantik ostwärts übers Land ziehen. Sie ziehen allerdings – mit Ausnahme im Spätherbst – meist zügig weiter, lassen das Wasser zurück, das den Pflanzenreichtum der Insel sichert.
Ja, was kaum jemand glaubt: Die Sonnenbrandgefahr in Irland ist groß. Und in den oft sehr trockenen Vorfrühlingswochen gibt es oft ‚Buschfeuer’. Familien mit eigenem Brunnen leiden bisweilen sogar unter Wasserknappheit! Die Sonne kann sehr intensiv scheinen, deshalb ist Sonnenschutz wichtig. „Badesachen und Sonnenmilch nicht vergessen!” Irland hat wunderschöne Sandstrände und kräftige Sonneneinstrahlung. Und im Hintergrund – statt Betonburgen – die grünen Berge.


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