Ab einem bestimmten Alter kennt wohl so ziemlich jeder Mensch jemanden, der das Pech hatte, eine Krebsdiagnose erhalten zu haben. In immer weniger Fällen bedeutet dies ein Todesurteil, doch geht dieser Schicksalsschlag meistens ein Jahr (oder mehr) mit heftigen Behandlungen, Ängsten und Schmerzen einher.

Ich musste mich erstmals mit gut 35 Jahren mit diesem Thema beschäftigen, als eine sehr liebe „Kindergarten-Mama“ die niederschmetternde Nachricht erhielt. Sechs Jahre lang kämpfte sie, war die meiste Zeit mehr „halb-tot“ als lebendig, lebte nur für die paar „Erholungstage“ zwischen den toxischen Infusionen. Sie hoffte dauernd und inständig, sich „bald“ wieder um ihre drei Kinder kümmern zu können. Ich war konstant vor Sorgen um sie verstört, auch weil ich mir so hilflos vorkam.

Nicht dass sie wirklich Hilfe von der Naturheilkunde erwartete, sie war sehr high-tech-gläubig, fand sogar mein ungläubiges Kopfschütteln bezüglich ihrer Ernährung befremdlich. Denn ich ging davon aus, wenn der Darm, die Leber und alles in der Nachbarschaft dieser Organe nach und nach schwer krank wird, dass sie ihren Körper entlasten sollte, sich um vitalreiche Nahrung kümmern sollte. Doch vielen Menschen sind solche Gedanken auch heute noch sehr fremd, da sie weitestgehend auf fremdbestimmte Heilung hoffen: „Die Medizin hat das zu richten, ich kann nichts dazu beitragen“.

Doch ich erlebte dann auch bei vielen Menschen, dass sie mich nach Unterstützung  fragten und sich gerne von mir beraten ließen. Mein Lieblingsbeispiel ist eine nicht mehr ganz junge, aber grundsätzlich sehr vitale und nie jammernde Frau, die davon ausgeht, dass sie ihre Tumorerkrankung durch viele Begleitmaßnahmen, die ich empfahl, so glimpflich überstanden hat und nun, viele Jahre später, wieder ein gutes, aktives Leben führen kann. Sogar zwei Ärzte bewunderten angesichts der Schwere ihrer Diagnose und der Heftigkeit ihrer Behandlungsmaßnahmen, wie relativ gut es ihr in dieser schweren Zeit ging.

Ich habe auch das Privileg, etliche Menschen zu kennen, die den Weg der Naturheilkunde gingen, sich also gegen chemotherapeutische Mittel und auch gegen Bestrahlungen entschieden hatten. Manche lehnten sogar den Weg des Skalpells ab – und alle leben heute bis zu 20 Jahre nach der Diagnose froh und fit. Zwei von ihnen besuchte ich mit fast allen TeilnehmerInnen meiner Duftwochen hier in Irland. Es sind Menschen, die sich niemals unterkriegen lassen, die fest mit ihren Selbstheilungskräften verbunden sind, die zudem ein extrem naturnahes, in der Natur hart arbeitendes Leben nicht scheuen.

Der Haupt-Inhaltstoff in der Orangenschale d-Limonen hat eine gut nachgewiesene antitumorale Wirkung

Durch schwere Erkrankungen meiner Eltern (Krebs und Demenz) am Ende ihres langen Lebens konnte/musste ich dann vor noch nicht sehr langer Zeit am eigenen Leib spüren, wie furchtbar es sein kann, so hilflos zuschauen zu müssen, und nichts (oder fast nichts) zur Linderung ihres Leids unternehmen zu können. Diese Erfahrungen waren mit ein Grund, warum seinerzeit das Ratgeber-Buch Aromapflege für Sie entstand, in dem ich viele einfach umzusetzende Tipps und Rezepturen zur Linderung von allerlei schweren Krankheiten zusammen gestellt hatte. Auch der Begleiter-Ratgeber ‚Plötzlich ist alles anders‘ in Zusammenarbeit mit Sabrina Herber ist eine trotz aller Schwere des Themas angenehm fröhlich gestaltete Rezepte-Sammlung.

Ich beschäftige mich seit mehr als 20 Jahren mit der onkologischen Begleitung durch naturheilkundliche Maßnahmen. Dazu habe ich unzählige Studien zusammen gesucht und teilweise durchgelesen. Es ist erstaunlich, wie viele Wissenschaftler sich weltweit mit der antitumoralen Wirkungen von natürlichen Molekülen beschäftigen. Manche dieser Riechstoffe sprechen sogar Krebszellen an, die für chemotherapeutische Ansätze immun geworden sind. Ich darf immer wieder staunen, wie ungewöhnlich gut manche der wirklich ganz simplen Anwendungen maximale Wirkungen bringen können. Ein Beispiel ist die kleine Studie der Gynäkologin Anne-Marie Giraud-Robert, die über die hervorragende Schutzwirkung von Niaouliöl berichtet.

Niaouli, Melaleuca viridiflora/quinquenervia - Aromatherapie Eliane Zimmermann

Der beste Hautschutz, insbesondere bei Bestrahlungstherapien

Niaouli (Farfalla, Feeling, Primavera, Wadi) macht bei fast allen Menschen, die sich einer Bestrahlungstherapie unterziehen müssen, einen gewaltigen, bestens sichtbaren Unterschied. Rechtzeitig, also präventiv angewendet, „verschmort“ die benachbarte Haut nicht so, wie ganz ohne Prävention. So bleibt die Hautbarriere (fast) intakt, wird weniger empfindlich auf lauernde Krankheitskeime, die auf ihre Chance warten. Auch ist dann mit deutlich weniger Schmerzen zu rechnen. Niaouliöl großräumig um den Bereich der zu bestrahlenden Stelle kombiniert mit Sanddornfruchtfleischöl und Aloe vera-Gel macht also fast immer den erheblichen Unterschied zu „Leid“ und „ganz besonders schwerem Leid“.

Seit bald 30 Jahren gibt es im deutschsprachigen Bereich weit verbreitete Erfahrungen mit dieser lindernden, fast kosmetischen, doch hoch wirksamen Anwendung, so dass es aus meiner Sicht fahrlässig ist, sie den betreffenden PatientInnen vorzuenthalten bzw diese Möglichkeit nicht zu erwähnen. Entscheiden können die Personen letztendlich immer noch selbst, doch sie sollten wissen, dass es Wege gibt, die teils hoch nebenwirkungsreichen Behandlungen der High-Tech-Medizin etwas würdiger und erträglicher zu gestalten.

Am Donnerstag, 18. Juni werden Sabrina Herber und ich im 90-minütigen Web-Seminar „Krebs, was nun? – Mit ätherischen Ölen begleiten, stärken & ermutigen“ diese und andere Pflege- und Behandlungsmöglichkeiten vorstellen: Was tun bei Übelkeit, welche Öle und Hydrolate lindern Juckreiz (zB durch die toxischen Medikamente ausgelöst)? Welche ätherischen Öle gelten nach zahlreichen Studien als antitumoral wirksam und was hat das mit der Vorbeugung zu tun? Wie pflegen wir übel riechende Geschwüre? Mit welchen Naturmittel lindere ich Schmerzen, wie reduziere ich Narben an Leib und Seele? Wie bekomme ich meine Ängste in den Griff?

Morgen, Dienstag 16. Juni gibt es ergänzend das 45-minütige Gratis-Web-Seminar „Im Dialog mit der Rose“, in dem wir die faszinierenden – teils sehr unterschiedlichen – Rosenöle und andere Produkte mit der „Königin der Blumen“ in unterhaltsamen 45 Minuten vorstellen. Schade, dass es für Laien noch kein Duft-Internet gibt, ich habe zahlreiche Duftrosen rund um meinen Computer aufgestellt!

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