Blähungen bei Babies

Säuglinge bis sechs Monate sollten nur bei heftigen Beschwerden mit ätherischen Ölen behandelt werden; lieber Hydrolate, reine fette Öle, homöopathische/spagyrische Mittel oder Tees anwenden.

Eliane Zimmermann Schule für AromatherapieBlähungen sind oft ein Zeichen von „Nicht-verdauen-Können“ von zu vielen Eindrücken (viele Menschen, Einkaufszentrum, laute Fernseher etc). Eltern sollten sich also dessen bewusst werden, dass ihre schreienden Babies oft mehr an „Verdauungsstörungen“ im übertragenen Sinne leiden, sie können also die Geschehnisse im täglichen Leben nur schlecht verarbeiten. Viele Erwachsene kennen auch dieses „psychische Bauchweh“. Da hilft nicht immer Schmieren und Reiben, sondern ein ruhigerer Lebensstil.

Zudem kann durch die mütterliche Einnahme von Eisenpräparaten während der Schwangerschaft die Bauchspeicheldrüse des Babys belastet sein, so dass Milchunverträglichkeiten vorliegen. Eisen ist, wie auch (Schwer)Metalle plazentagängig, bei einem Überangebot wird es von Mutter und Kind in Leber und Bauchspeicheldrüse gespeichert. In diesem Falle können die Tropfen Speci-Chol spagyrisch von Pekana helfen. Hilfreich ist eine ruhige warme Hand, auf das Bäuchlein aufgelegt und/oder eine Wärmflasche. Darunter ggfs. etwas angewärmtes fettes Öl auftragen oder sanft einreiben mit 1,5%
Fenchelöl
Korianderöl
Kümmelöl
Mandarine rot-Öl

Die speziell für Bauchweh-Babys oder Schrei-Babys konstruierte „Badewanne“ Tummy Tub ermöglicht dem aufgebrachten neuen Erdenbürger ein vertrautes Gefühl der warmen-wässrigen Umgebung. Etwa einen Esslöffel Rosenhydrolat ins Wasser geben.

Gerne werden sogenannte Windemischungen gegen die Dreimonats-Koliken auf die Bauchdecke aufgetragen. Sie enthalten meistens die blähungswidrigen ätherischen Öle von Fenchel (Foeniculum vulgare), Koriandersamen (Coriandrum sativum) und Kümmel (Carum carvi). Anis (Pimpinella anisum), Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) und entkrampfendes Mandarinen-Öl finden sich auch bei manchen Anbietern. Wenn diese Mischungen circa 1,5prozentig in Träger-Ölen verdünnt sind, werden sie meistens sehr gut vertragen. Bitte keine Öle verwenden, die länger als 6 Monate geöffnet, eventuell oxidierte Bestandteile können die Haut des Babys reizen.

Hochwertige Windemischungen von Prof. Dr. Wabner und der Firma Bübchen bei www.etherischeoele.de und von Hebamme und Buchautorin Ingeborg Stadelmann bei www.bahnhof-apotheke.de

 

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