{English below!}  ::  IN KÜRZE  ::  Jahrgang 1959, in Südamerika geboren (Chile) und aufgewachsen (Süd-Brasilien). Mich prägten die tropische Pflanzen- und Tierwelt und ganz besonders der blaue Himmel und das heitere Lebensgefühl. Nach meiner Ausbildung zur Schwesternhelferin (1979 beim DRK) und meiner Arbeit in Krankenhaus und Altenheim mit vielen Vorlesungen der Medizin an der Uni Bonn, wurde ich erst einmal Diplom-Designerin,  studierte in diesem Rahmen auch Psychologie (Prof. Günter Deutsch), lernte später NLP bei Richard Bandler, Christina Hall und Cora Besser Siegmund und spezialisierte mich auf Ernährungsstörungen (Easy Weight). Das Interesse an Medizin und an Naturheilkunde flammte immer wieder auf. So vertiefte ich in einer dreijährigen Heilpraktiker-Ausbildung in Mainz sowie mit der Erlangung des „Nachweis der Sachkenntnis im Einzelhandel mit frei verkäuflichen Arzneimitteln“ meine Kenntnisse rund um den menschlichen Körper und die Welt der Heilpflanzen und Hausmittel.

2009 befasste ich mich in einem Kurs bei der DGAM Bildungsakademie mit Methoden der Gesundheitspraxis und Gesprächsführung im Rahmen der Aroma-Gesundheitspraxis und darf mich seitdem auch ‚Aroma-Gesundheitspraktikerin BfG’ nennen, zudem bin ich Mitglied bei IFPA (International Federation of Professional Aromatherapists, Großbritannien). Meine Leidenschaft ist inzwischen das Recherchieren und Schreiben von Büchern, so sind mehrere Werke über ätherische Öle entstanden. Alle paar Wochen reise ich zum Kontinent, um Kurse und Vorträge über dieses vielseitige Thema zu halten. Da ich mich regelmäßig mit Wissenschaftlern austausche, fasziniert mich die klinisch orientierte Arbeit mit den pharmazeutisch wirksamen Duftmolekülen ganz besonders.

Dennoch bin nach mehreren Workshops in Duftkommunikation mit Christine Lamontain auch hoch fasziniert von der ganz subjektiven Wirkung von Naturdüften, diesen wundersamen „Buchstaben der Pflanzen“, die in unserem tiefsten Unbewussten wundersame Reaktionen bewirken können. Nicht nur aus diesen Gründen stehe ich für achtsame und hoch verdünnte Anwendung mit diesen Schätzen der Natur.

Seit 1992 leite Fortbildungskurse an unterschiedlichen Orten in Deutschland, Schweiz und Österreich statt. Im Mai 2000 verlegte ich meinen Lebensmittelpunkt in den milden, subtropisch-exotisch anmutenden Südwesten Irlands – nicht nur, um im frostfreien Klima meine Duftpflanzen besser kultivieren zu können, sondern weil das Leben auf dem Land zwischen Meer und Bergen einfach besonders lebenswert ist. Der große, teils subtropische Pflanzenreichtum meiner Wahl-Heimat fasziniert mich nach bald zwei Jahrzehnten immer noch. Ich biete darum dreimal pro Jahr deutschsprachig geführte Garten-Wochen an.

::  MEHR  ::  Mitte der achtziger Jahre jobbte ich in einem Buchladen für Naturheilkunde und Esoterik in Wiesbaden, in dieser Zeit lernte ich zwei Jahre intensiv viele ätherische Öle kennen. Ich war fasziniert und regelrecht gefangen! Erst recht, nachdem ich einen Tageskurs bei Primavera absolvierte. Das war damals die Bedingung, um diese kostbaren ätherischen Öle verkaufen zu dürfen! So absolvierte ich eine formale Ausbildung in Aromatherapie (Shirley Price College SPICA,1989-1990) und ließ mich weiter inspirieren von Prof. Dietrich Wabner, Dr. Erwin Häringer, Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt, Susanne Fischer-Rizzi, Martin Henglein, Inge Andres, Patricia Davis, Dr. Daniel Pénoël, Rodolphe Balz und vielen anderen Kollegen.

Ende der achtziger Jahre eröffnete ich das “Atelier für Aromatherapie” in Wiesbaden – damals einer der allerersten Orte in Deutschland, wo die wohltuende Wirkung der ätherischen Öle während einer professionellen Behandlung gespürt werden konnte, wo aber auch auch in Kursen und Seminaren der theoretische Hintergrund erlernt werden konnte. Im hochgelegenen Galerieraum eines restaurierten Fachwerkhauses in der idyllischen Altstadt von Wiesbaden trafen sich Menschen, die mehr wissen wollten als die damals noch spärlichen Bücher zum Thema “Heilen mit ätherischen Ölen” verrieten. 1992 startete ich – nach immer wiederkehrenden Anfragen – erstmals in Deutschland einen systematisch aufgebauten Jahreskurs zur Fortbildung in Aromatherapie statt.

Aufgrund der Restriktionen, diesen Beruf ähnlich wie in Grossbritannien ausüben zu dürfen, erfand ich die Berufsbezeichnung ‚Aromapraktikerin‘, so dass der Begriff ‚Therapie‘, der nur Heilpraktikern und Ärzten vorbehalten ist, vermieden wurde. Inzwischen ist dieser Begriff in den allgemeinen Sprachgebrauch unserer Sparte eingeflossen. Ich vermittelte den KursteilnehmerInnen die wissenschaftlichen und praktisch orientierten Grundlagen der Wirkungsweisen der natürlichen ätherischen Öle, Heilpraktikerin Brigitte Wüstemann erklärte den Aufbau und die grundlegenden Funktionen des menschlichen Körpers in Zusammenhang mit einer einfach zu erlernenden Ganzkörper-Massage.

I graduated in aromatherapy at the Shirley Price College (SPICA) in 1989 and went through a training as naturopath (Heilpraktikerin) in Germany. I am the author of seven books – my reference book is one of the ‚bibles’ of German clinical aromatherapy. I frequently travel to German language countries Austria, Switzerland and Germany to teach this fascinating subject. Member of IFPA (International Federation of Professional Aromatherapists). 

::  REFERENZEN  ::  Einige Orte und Publikationen, wo ich etwas zum Aroma-Wissen beitragen konnte:

  • Alcimia Heilpflanzenschule, Berlin
  • Aromainstitut am See, Kreuzlingen
  • Bahnhof-Apotheke, Kempten
  • Bild der Frau, Bella, Freundin, Tina, Lisa (Fachinterviews)
  • Bild & Funk TV-Zeitung
  • Brigitte Balance (01/2006)
  • Botanica 2012 und 2014 in Dublin, 2016 und 2018 in Brighton
  • Bunte (Illustrierte, Sommer 2005)
  • Das PTA-Magazin, Springer Gesundheits- und Pharmazieverlag
  • Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift
  • EGK-Gesundheitskasse: “Schweizerische Gesundheitstage”
  • ELTERN for family (01/98)
  • Farfalla Essentials, Schweiz (im Team der DozentInnen bis 2017)
  • Farfalla Jubiläumskongress 2010
  • Farfalla Jubiläumskongress 2015, Moderation
  • Feeling Ätherische Öle, Österreich
  • Florame Ätherische Öle, Deutschland
  • Funkuhr TV-Zeitung 36/2009
  • Hohaus Apotheke, Lauterbach
  • Jap. Verband AEAJ Association of Aromatherapy, Tokyo 2014
  • Lavera Naturkosmetik
  • Limes-Apotheke, Pohlheim
  • TV München: Talkshow “Sternenhimmel”
  • Natur und Heilen (Zeitschrift, Titelgeschichte Oktober 2012)
  • Neumond Ätherische Öle, Raisting/München
  • Primavera Jubiläums-Kongress 2006
  • Primavera 8. Fachakademie 2015
  • Sela Massageschule, Bern
  • Tschechischer Aromatherapie Verband ACA, Prag 2012
  • Universitäre Psychiatrische Kliniken in Basel
  • VAGA Kongress 2014
  • Volkswagen: Einführung des Phaeton, Gläserne Manufaktur Dresden

::  BÜCHER  ::

Fachbuch: Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe, 6. überarbeitete und erweiterte Auflage 2018, Haug Verlag Info

Ratgeber:  Aromatherapie · Die Heilkraft ätherischer Pflanzenöle, 2008, Irisiana/Random House (3. Aufl. Feb. 2016) Info

Ratgeber: Aromapflege für Sie, 2017, Trias Verlag Info

Ratgeber:  Aromatherapie für Sie, 2011, Trias Verlag (3. Auflage Okt. 2016) Info

Ratgeber: Hydrolate – die vergessene Dimension der Aromatherapie (2012, e-Book, good news media)

Reiseführer: 111 Gründe Irland zu lieben, zusammen mit Ehemann Markus Bäuchle geschrieben (2015 Schwarzkopf und Schwarzkopf Verlag, 2. Aufl. Mai 2017) Info

Fachbuchbeitrag: ‚Aromapflege Handbuch‘ über 50 Seiten mit und über klinische Studien, die mit ätherischen Ölen ausgeführt wurden (3. Auflage 2015 Grasl)

Fachbuchbeitrag: ‚Ätherische Öle in der Palliativpflege‘ in Praxishandbuch Palliativpflege und Schmerzmanagement, 2009, Forum Gesundheitsmedien

Fachbuchbeitrag: ‚Ätherische Öle bei demenziellen Erkrankungen‘ in Das Praktische Handbuch der Demenz, 2009, Forum Gesundheitsmedien

Unterrichtsmaterialien: Arbeitsheft Aromatherapie (mit Kreuzworträtseln, Mal-Übungen, Ausfülltexten und ausführlichem Antwortteil), 2010, Haug Verlag Info

Fachbeiträge für die Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift (DHZ)

::  INDIVIDUELLE INHOUSE-SEMINARE  ::  Gerne biete ich Ihnen speziell auf Ihr Haus oder Ihre Firma zugeschnittene Seminare und Vorträge an. Ob über die klinischen Anwendungen von ätherischen Ölen samt Biochemie und wissenschaftlichen Studien oder Aromatherapie in der Betreuung von ‚Menschen mit speziellen Bedürfnissen‘, auch über ‚Aroma-Palliativpflege‘ oder die ‚Anti-Demenzwirkung von natürlichen Duftstoffen‘. Und noch viel mehr.

Wünschen Sie schriftliche Seminarunterlagen zu den jeweiligen Themengebieten, stelle ich Ihnen zum jeweiligen Thema ohne Aufpreis meine Schulungsliteratur im Original zum Kopieren auf Ihrem Papier für die jeweils angemeldeten TeilnehmerInnen zur Verfügung (bis 20 A4-Seiten). Ich bringe eine zum jeweiligen Thema passende Grundausstattung an ätherischen Ölen in jeweils 1 ml-Fläschchen ohne Firmenetikett mit, verwende jedoch auch gerne Ihre Öle. Auf Wunsch erhalten Sie mein gebundenes Schulungs-Booklet. Der Einband kann in Ihrem Corporate Design erfolgen.

Sprachen | Übersetzungen: Ich unterrichte in deutscher und englischer Sprache – spontan, enthusiastisch und mitreißend – doch auch mit portugiesischen und französischen Seminaren komme ich bei entsprechender Vorbereitung gut zurecht. Und wenn es sein muss, mache ich auch vor spanischen und italienischen Veranstaltungen keinen Halt!

::  GANZ AUSFÜHRLICH  ::  Vielleicht werden wir von der Umgebung der ersten Lebensjahre stark geprägt. Diese verbrachte ich in Chiles Hauptstadt Santiago und in den Anden. Die Wiege stets fein geschüttelt von den konstanten leichten Erderschütterungen und Vulkanaktivitäten. So ist es nicht allzu verwunderlich, wenn ich im Garten viele chilenische Pflanzen sammle und auch noch gerne chilenische Literatur lese, wie beispielsweise Isabel Allendes „Geisterhaus“ und Antonio Skármetas „Mit brennender Geduld“ (Il Postino). Im Bild rechts sieht man eine Araukarie (Schirmpinie, engl monkey-puzzle), die mir in meiner Wahlheimat Irland ständig begegnet, ganz rechts zu sehen ist der faszinierende Laternenbaum (Crinodendron hookerianum), er blüht in vielen Gärten Glengarriffs vollgehängt mit tief roten Laternchen. Mein eigenes Exemplar habe ich aus einem winzigen Ableger gezogen, er ist inzwischen doppelt so hoch wie ich, ich warte gespannt auf seiner ersten Laternen.

Eliane Zimmermann Schule für Aromatherapie

Das erste Mal überwältigt von einem feinen Duft war ich im Orchideenhaus unseres parkähnlichen Gartens in Curitiba, Brasilien. Damals war ich wohl 8 Jahre jung. Das Parfum und die Faszination über das edle Aussehen einer Orchidee namens Puppenauge (Dendrobium nobile) haben mich bis heute nicht los gelassen. Zwei andere Duftpflanzen, die meine Aktivitäten im Freien kaum bemerkbar, jedoch sehr prägend begleiteten waren viele Meter mit stark duftenden Freesien und das riesige Laubdach des Osmanthusbaumes, der zur Blütezeit ein feines Aprikosenaroma verströmt.

Die große chilenische Myrte (Luma apiculata oder Myrtus luma, Foto ganz oben, ich sitze in einer solchen Myrte) ist nun immer bei mir, denn überall rund um Glengarriff wächst sie fast besser als in ihrem Heimatland. Der Baum mit rötlichen Rinde, die wie zimtbestäubt aussieht) wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von der Familie Hutchins nach Ardnagashel (3 km von unserem Privathaus entfernt) gebracht, wo heute der größte und schönste Myrtenwald Europas zu bestaunen ist. Das bestätigte uns der berühmte britische Bäumebücher-Autor Sir Thomas Pakenham, der sich dieses einmalige Wunder anschaute. Einen seiner wunderschönen Bildbände gibt es auch auf Deutsch und ist sehr empfehlenswert.

Im Mai blüht der chilenische Feuerbaum in vielen Gärten entlang der Straßen, er ist eher klein, zypressenartig schlank und ab Mai über und über mit skurilen knallroten Blüten bestückt (Embothrium coccineum, Foto oben). Besonders faszinierend finden meine KursteilnehmerInnen auch den Riesenrhabarber (Gunnera manicata), vor allem wenn sie Kinder dabei haben. Selbst ich wirke wie ein Zwerg unten den riesigen Blättern. Für Aromatherapiefans ist der Winterrindenbaum (Drmys winteri, Foto rechts) ein genau so schöner Anblick wie der nahe Verwandte Tasmanischer Pfeffer (Tasmannia lanceolata), beide blühen im April und Mai mit cremegelben Blütensternchen, die pfeffrig schmecken. Aus der aromatischen Rinde, die einst als Zimtersatz gehandelt wurde, braute Captain Winter auf einer seiner Weltumsegelungen mit Sir Francis Drake einen Tee, der wegen seiner Vitamin-C-Gehalts seine Männer vor Skorbut schützte.

Eliane Zimmermann Schule für Aromatherapie

Neben meiner Liebe du Düften jeder Art (manche nennen es Obsession) faszinieren mich Delfine. Sie kommen gelegentlich wenige Meter von meiner Haustür bei uns in der Bantry Bay vorbei, auch tummeln sie sich gerne mal im Hafen von Glengarriff. In Irland ist Delfin Fungie bekannt, er lebt seit vielen Jahren in der Bucht von Dingle im County Kerry und hat dort seitdem einen ganzen Tourismuszweig belebt (Bootstrips, Postkarten, T-Shirts, Anstecker etc). Auf dem mittleren Foto stehe ich im türkisfarbenen Meer von Turcs and Caicos in der Karibik und amüsiere mich über den dort überregional bekannten Delfin Jojo, der bereits eine eigene Website hat (Flosse rechts von mir im leuchtend orangefarbenen Shirt).