Für die meisten meiner LeserInnen ist er sicherlich weitestgehend selbstverständlich und bereits vor langer Zeit erfolgt: der Ölwechsel (in der Küche und im Körperpflege-Regal). Da jedoch viele Menschen nicht nachvollziehen können, warum native Pflanzenöle (‚kalt gepresst‘) so viel kostenintensiver sind als durchschnittliche Supermarkt-‚Salatöle‘, finde ich es eine prima Idee, hochwertige Öle zu verschenken. Nicht nur, um Verständnis und Interesse am ‚flüssigen Sonnenschein‘ zu wecken, sondern auch um bei allerlei Zipperleins seiner Lieben wirkungsvolle und doch einfache Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Angefangen von Pickeln, Akne und Neurodermitis bei Kindern, Jugendlichen und StudentInnen bis zu Gelenkschmerzen, Rheuma und quietschenden Knien bei den Schwiegereltern/Eltern: ein oder zwei oder drei Fläschchen mit einem hübschen Kärtchen, welches die Vorzüge des jeweiligen Öles erklärt, ist ein überaus nützliches Geschenk.

Eliane Zimmermann Schule für Aromatherapie und PflanzenheilkundeDie besonders kostbaren Pflanzenöle mit ihren wichtigsten Wirkungen habe ich hier beschrieben, kurz gefasst ein paar Öle-Beispiele und die dazu passenden Persönlichkeiten:

  • Für die Frau ab 45, wenn erste größere Fältchen stören, die Haut nach Feuchtigkeit lechzt, die Periode nicht mehr so regelmäßig ist, die Schleimhäute trocken werden: Granatapfelöl
  • Für Menschen mit allerlei Hautproblemen, für Kinder die hyperaktiv sind, für Mädchen mit Periodenschmerzen, für Jungen mit Pickeln, für Nachbarn mit Gedächtnisproblemen: Leinöl
  • Für Menschen, die gerne schokoladig essen und kochen, jedoch auf Zucker verzichten möchten und für eher faule KosmetikselbermacherInnen (da man damit schnelle Balsame zaubern kann): Kakaobutter
  • Für Haut, die von Neurodermitis geplagt ist, für Festplatten im Gehirn, die nicht mehr zuverlässig sind, für Nervenkostüme, die dem Alltag nicht mehr gewachsen sind: Hanföl
  • Für Menschen, mit nervösem und zu Geschwüren neigendem Magen und Mundbereich, mit entzündlichen Hauterscheinungen, mit Termin zur Bestrahlungstherapie: Sanddornfruchtfleischöl
  • Für Menschen, die an alten hässliche Narben leiden und an zu früh runzelig werdender Haut: Wildrosenöl (Hagebuttenkernöl) (wie fragte vor einiger Zeit eine ganz junge Kursteilnehmerin? ‚Ich suche ein Öl für meine Mutter, sie hat so faltige Haut.‘ Nachfrage von uns: ‚Wie alt ist sie denn?‘ Antwort, fast etwas beschämt: ’schon 40!‘)
  • Für ältere (und jüngere) Herrschaften, die unter ’schweren Beinen‘ und Krampfadern sowie Hämorrhoiden und Gürtelrose leiden: Calophyllumöl
  • Für die jungen Eltern, deren Kindergarten-Kinder immer wieder an Läuseplagen leiden: Neemöl
  • Für die Großeltern und Enkel, deren Immunsystem etwas klapprig ist und die an Verdauungsproblemen und Blähungen leiden: Schwarzkümmelöl
  • Für alle Menschen, die sich rundherum etwas gutes tun wollen: Arganöl, sie sollten jeden Tag einige Tropfen des edlen Öles auf die Speisen geben, ebenso ist es eine wertvolle Maßnahme für die Haut, die nach „Verwöhn-mich!“ schreit. Schmeckt und riecht nicht umwerfend, jedoch da man es ohnehin extrem sparsam einsetzen sollte, sind weder das Aroma noch der zunächst hoch erscheinende Preis wirklich kein Thema.

Auch das umfassende und gut verständliche Buch von Ruth von Braunschweig: Pflanzenöle – Qualität, Anwendung und Wirkung – zusammen mit einer guten Flasche des ‚flüssigen Goldes‘ – ist eine wundervolle, ‚lebensverlängernde‘ Gabe.

Eliane Zimmermann AiDA AromatherapyBei lieben Menschen, die an Krebs und demenziellen Veränderungen erkrankt sind (oder waren), sollten hochwertige native Öle sogar einen guten Teil der Ernährung ausmachen, insbesondere, will jemand den erfolgsversprechenden Weg der ketogenen Ernährung (ohne Kohlenhydrate die Tumorzellen „aushungern“). Hierbei erleichtert das prima schmeckende native Kokosfett (gibt es hier im großen 1600g-Glas zu einem vergleichsweise niedrigem Preis: 37,90 Euro) die Umstellung auf die zunächst sicherlich etwas ungewohnte Form der Ernährung. Eine englischsprachige Erläuterung zur zuckerfreien Krebsdiät ist hier nachzulesen, eine kleine Sendung ist hier zu sehen (danke für den Tipp Petra und Sabrina). Das spannende Buch über die Verzögerung von Alzheimer-Symptomen mit Kokosfett ist hier erhältlich.

Wer den gesundheitsfördernden Aspekt der Pflanzenöle schätzt, aber ihren naturreinen Geschmack nicht mag, kann die Öle selbst in Kapseln abfüllen und sie quasi ‚geschmacklos-schlucken‘. Das praktische Kapselfüller-Set mit 300 Zellulose-Kapseln eignet sich auch für schluckbare Mischungen aus fettem Pflanzenöl und ätherischem Öl.