Kürzlich wurden wir angegriffen, weil wir über die geniale und reproduzierbare Möglichkeit von Laboren berichteten, hoch wirksame ätherische Öle zu finden, die bei ständig wiederkehrenden Infektionen (Blasenentzündunge, Fußpilz, Vaginal-Candidosen etc) Abhilfe schaffen können. Wir mussten durchaus schmunzeln, sagt doch so eine „Kritik“ etwas über den Wissensstand der besserwisserischen Person aus… 😉 Wir freuen uns jedoch und trotzdem und gerade deswegen ganz besonders, eine der erfahrenen und engagierten Fachfrauen für unseren Duft-Talk 3 – dem Start unserer dritten Staffel von webSeminaren – gewonnen zu haben.

Denn im DUFT-TALK 3 begrüßen wir die Pionierin der Aromatogramme in Deutschland. Dorothea Hamm ist erfahrene Apothekerin und Dozentin, sowie von Anbeginn der deutschsprachigen Aromatherapie-Bewegung mit dabei. Sie ist zudem mit tausenden von Aromatogrammen vertraut, sie kennt die relevanten ätherischen Öle bei vielen alltäglichen Infektionen, sei es Candida im Genitalbereich von Groß und Klein, MRSA bei Pflegeheim-Bewohnern oder immer wieder kehrende Blasenentzündungen. Sie wird in diesem web-Seminar von vielen ihrer wertvollen Erkenntnisse berichten und erfolgreiche Rezept-Beispiele mit uns teilen.

Die Erstellung von personalisierten Aromatogrammen funktioniert genau so wie die Erstellung individueller Antibiogramme (zum Herausfinden des passenden Antibiotikums). Unser Ziel ist es, das passende ätherische Öl (oder mehrere) für einen persistierenden Krankheitskeim zu finden.

Ich bin zwar kein großer Fan von Wikipedia-Definitionen, diese müssen immer sehr differenziert gelesen und oft auch gegengecheckt werden. Doch in diesem Fall passt die Definition vom Antibiogramm und lässt sich gut auf das Aromatogramm übertragen:

„Ein Antibiogramm ist das Ergebnis eines Labortests zur Bestimmung der Empfindlichkeit bzw. Resistenz von mikrobiellen Krankheitserregern gegenüber Antibiotika. Bei dem Testverfahren wird geprüft, ob ein Bakterium durch ein Antibiotikum in einer bestimmten Konzentration im Wachstum gehemmt wird, dann ist es empfindlich (sensitiv, manchmal auch als sensibel bezeichnet) gegenüber diesem oder ob keine Wachstumshemmung erfolgt, dann ist es resistent (widerstandsfähig) gegen den Wirkstoff.“

Ist es nicht genial, dass genau mit diesem „Werkzeug“ seit den Siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine gigantische Datenbank entstanden ist?! Zunächst nur in Frankreich, seit den frühen  Neunzigern auch in Deutschland. Ich besitze ein dreibändiges Werk in französischer Sprache zu diesem Thema, Band drei befasst sich ausschließlich mit Aromatogrammen bei gynäkologischen Infektionen (Belaiche/Girault).

Insbesondere in Anbetracht der inzwischen rasenden Resistenz von Krankheitskeimen gegenüber zahlreichen Antibiotika, diesen Wundermitteln, die noch keine 100 Jahre lang unendlich viele Leben retten konnten, ist es wichtig und dringend, andere Wege zu gehen. Doch Mittel, die nicht patentierbar sind, scheinen nach wie vor nicht wirklich erwünscht zu sein. Laut dem renommierten Fachjournal „The Lancet“ versterben in der EU jedes Jahr circa 33.000 Menschen an nicht zu behandelnden Infektionen, circa 2.300 davon in Deutschland. Einer dieser Toten könnte ein lieber Angehöriger sein (war es in meinem Fall auch), darum bewegt dieses Thema uns regelmäßig. Das Wissen um möglicherweise rettende ätherische Öle sollte viel mehr bekannt werden und auch weiter gegeben werden.

Zu den Fotos, die ich mal in einem meiner Kurse machte, als wir das Thema live durchnahmen (also mit samt den (gut verschlossenen) Keimen: Auf dem Foto oben rechts ist recht gut zu erkennen, was die entsprechende Öle bei einer Staphylokokkus-aureus-Kultur, angerichtet haben: Die dunkle Fläche rund um das mit den jeweiligen Ölen löschpapier-artige Plättchen wurde von den Mikroben verschont, sie konnten nicht so weit an das ätherische Öle auf dem Trägerplättchen heran wachsen bzw wurde abgetötet. Dieser „Hof“ wird von den Mikrobiologen in Millimetern gemessen und mit +++ markiert. Je größer dieser ausfällt, desto mehr Kreuzchen bekommt das Öl, weil desto stärker antibakteriell wirkt es (auf den Keim von einem individuellem Abstrich; es können auch Referenzkeime aus dem Labor eingesetzte werden, je nachdem, mit welcher Absicht getestet wird).

Dieses webSeminar ist wie weitere andere unserer webSeminare als Aufzeichnung bei Digistore zu erwerben, dazu gibt es jeweils ein mindestens 12-seitiges Skript zum Download nach dem webSeminar: Zu Einkauf gehts hier.

*Falls eine präventive Mischung, wie oben gezeigt, Interesse weckt: Sie könnte folgendermaßen aussehen und würde auf den betroffenen Stellen, jedoch auch gerne auf die Fußsohlen oder auf den Unterarmen aufgetragen, etliche Tage bevor es ins Krankenhaus geht, idealerweise dreimal täglich, und auch während des Aufenthaltes:

Mehr Rezept-Ideen gegen Keime hat Sabrina im Blog-Artikel aufgeschrieben (Nasenöl, Raumspray, Körperöl, Waschung). Wer trotz aller Einschränkungen die Zeit nutzen möchte, um die Grundlagen für eine fundierte Grundausbildung im verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit ätherischen Ölen zu erlernen, kann dies in mehreren auf 25 Personen limitierten ganztägigen Online-Seminaren ( 2 x 4 Stunden u.a. auch Basis-Seminare) erlernen, die Düfte, die darin vorkommen, werden vorab zugeschickt, es wird genug Raum für Dialog geben. Hier geht es zum Basis-Seminar.

::  WERBUNG :: Enthält unbeauftragte und unbezahlte Links zu feinen Naturdüften. Der Einkauf über solche Affiliate-Links trägt zum daten-sicheren Erhalt dieser Gratis-Informationen bei, da die Autorin jeweils eine kleine Provision erhält, die Kunden brauchen jedoch keinerlei Mehrkosten zu zahlen.
PS: Schon mal vorab: Von Apothekerin Dorle Hamm erfuhren wir dieser Tage, dass FFP 2-Masken nicht, unter gar keinen Umständen, mit was auch immer eingesprüht werden dürfen, die Abdichtung würde darunter leiden. Sehr hilfreich für die Atmung unter diesen Masken wird jedoch der AspUra-Clip® empfunden.