Mit grosser Betroffenheit sah ich heute auf der Seite von Fairwild, dass Klaus Dürbeck aus Raubling bei Rosenheim vor wenigen Tagen gestorben ist.
Am 13. November hatte er noch seinen Vortrag beim Kongress von Forum Essenzia gehalten. Er war den „alten Hasen“ der Aromatherapie-Szene bekannt als ehemaliger Vorsitzender des Vereines.
Er wurde nur 60 Jahre alt, und war einer der Jüngsten der ersten Generation der deutschsprachigen „Naturdüfte-Gemeinde“.
Klaus war auch einer der Gründer der Fairwild-Zertifizierung von Naturprodukten. Mit diesem strengen Siegel sind auch manche ätherische Öle zertifiziert. Seine vielen Reisen kreuz und quer von Land zu Land brachten ihn zu unzähligen Anbaugebieten von Ätherisch-Öl-Pflanzen.
Die Bestattung fand am 22.Dezember 2016 statt, ihm erwiesen circa 200 Menschen die letzte Ehre. Ein ausführlicher Nachruf ist auf der Website von Forum Essenzia nachzulesen.
Vielen Dank für die Nachricht, die ich bei dir erstmals gelesen habe…. sehr traurig…. habe gerade in Ulm am 13./14. Nov. noch einen hervorragenden Vortrag von ihm erleben können. Und wie bereits von dir geschrieben – er kannte kein Halten – seine Beschreibung zum Kongress von FE mit Video über seine Arbeit im Ausland, war sehr anschaulich und spannend. Schade um ihn, aber seine Lebenswerke werden immer weiter leben. Ein letzter Gruß von Hanna Christiane Günther
asomi@aroma-zentrum.de / aroma-netz@aroma-netz.com/ http://www.aroma-netz.com
Habe es erst jetzt erfahren, Danke für diesen Raum, einen Nachruf zu schreiben. Habe damals in Ecuador über mehrere Jahre mit ihm zusammenarbeiten dürfen, er war Natürstoffe – Berater im gtz Projekt und wir haben zusammen die ecuadorianischen Pionier-Produzenten für ätherische Öle beraten und auf den Markt gebracht.
Lieber Herr Landauer, vielen Dank für diese netten Zeilen. Ja, Klaus hatte mir immer wieder etwas aus Südamerika erzählt, beispielsweise dass Perubalsam gar nicht so allergen ist, wie immer wieder behauptet wird, sondern dass das „Problem“ an der Art der speziellen Gewinnung mit Lappen liegt, die an die Bäume bzw das Harz geschlagen werden und dann mit teilweise heftigen Lösungsmitteln „ausgewaschen“ werden.
Ich kenne die GTZ seit ich Kind bin, in Südamerika geboren (Chile) und teilweise aufgewachsen (Süd-Brasilien) erzählte mein Vater immer wieder von Entwicklungshilfe-Projekten und deren Menschen (mit deren Kindern wir teilweise befreundet waren).
Nun ist es bald schon 10 Jahre her, dass er viel zu früh verstarb, er hätte in der heutigen Zeit der Ausbeutung von beispielsweise Palo Santo sicher gut helfen können, die Zerstörung etwas zu bremsen…
Habe es erst jetzt erfahren, Danke für diesen Raum, einen Nachruf zu schreiben. Habe damals in Ecuador über mehrere Jahre mit ihm zusammenarbeiten dürfen, er war Naturstoffe – Berater im gtz – Projekt und wir haben zusammen die ecuadorianischen Pionier-Produzenten für ätherische Öle beraten und auf den Markt gebracht.
Liebe Frau Zimmermann, vielen Dank für Ihre Rückmeldung mit Erinnerungen an Klaus. Es war so in der Zeit von 1995 bis 1998, er war mindestens sechs mal in Ecuador. Einmal war ich bei einem inner-circle Treffen dabei, mit einem kleinen Vortrag zu Value Chains erinnere ich gerade und habe sogar kurz mal in die Stube im Haus in Raubling die Familie grüßen dürfen.