Ob Mädchen im Frühling ihres Lebens oder Frauen im Spätsommer ihrer Lebensspanne: Wir müssen uns viel mehr mit unseren Hormonen auseinandersetzen als die männlichen Zeitgenossen. Klar, die Wirkung der Geschlechtshormone ist etliche Jahrzehnte lang jeden Monat bestens sichtbar. Meistens auch spürbar. Nicht nur für uns, nicht selten auch für unsere Mitmenschen. Achterbahnen dieser Mini-Moleküle und entsprechende Entgleisungen sind weiblichen Wesen ab der Pubertät bestens vertraut und nicht selten unheimlich. Dennoch lernen wir selten, wie wir uns in den turbulenten Tagen oder Phasen unseres Frau-Seins helfen und unterstützen können.

Von Östrogen und sicherlich auch von Testosteron hat wohl schon jeder halbwegs gebildete Mensch gehört und hat möglicherweise auch eine Ahnung davon, wofür diese beiden Hormone gut sind. Insbesondere beim Auftreten von hormonabhängigen Tumorerkrankungen müssen sich Familien oft mit diesem Thema beschäftigen. Beide Stoffe werden plötzlich zu Feinden, müssen medikamentös abgestellt und unterdrückt werden.

Viele weitere, nicht so prominente Hormone sind an den Wechselbädern unseres täglichen Lebens beteiligt. Ihr Zusammenspiel ist immens wichtig für unser Wohlbefinden. Doch stören wir dieses feine Regelwerk durch die „Errungenschaften“ der modernen bequemen Welt. Künstliche Moleküle, die in minderwertigen Milchprodukten und anderer Nahrung herum schwirren, in Sonnenmilch und sonstiger Kosmetik, in Lacken, Möbeln, Laminatböden und so vielem mehr, blocken unsere Hormon-Rezeptoren und sorgen nicht nur für kleine, sondern leider zunehmend auch für lebensbedrohliche Schäden.

Dann sind da noch die Veränderungen innerhalb eines Lebens: Beispielsweise sorgt das Hormon namens FSH für die Reifung eines seit der Geburt eines Mädchens bereit gestellten winzigen Eies. Wenn es nichts Körperliches mehr zu reifen gibt, steigt der FSH-Spiegel und kann bei kreative Hochflügen, neuen Ideen, Erfüllung von Lebensträumen behilflich sein. Hatten wir in früheren Lebensphasen viel Stress zu bewältigen, kann unser Cortisol-Haushalt leer geräumt sein, mit ihm sinkt der Progesteronspiegel: Burnout und Tumore drohen. Männer wie Frauen sollten auf einen ausgeglichenen Cortisol-Haushalt achten. Es lohnt sich auch, den Scheinwerfer mal auf die Schilddrüse zu richten, sie ist gewissermaßen die Regisseurin des komplizierten Hormontheaters und erkrankt oft im Verborgenen.

Die wichtige Rolle des Cholesterins werden wir betrachten, es medikamentös zu unterdrücken kann unsägliche Folgen mit sich bringen. Der tägliche Nachschub von hochwertigen Pflanzenölen ist ein Muss, um unseren Körper mit den Grundbausteinen vieler Hormone zu versorgen. Unzählige Speicheltests konnten inzwischen zeigen, dass selbst das Einreiben mit fetten Ölen unser Hormon-Gleichgewicht unterstützen kann. Das Knabbern von Mandeln und Walnüssen kann bei der sich anbahnenden Ebbe von Östrogen oder Progesteron Unterstützung liefern. Diverse Lebensmittel unterstützen wiederum den Testosteron-Haushalt. Eines davon kann übrigens lebensrettend bei einem plötzlichen Herzstillstand sein.

Dieses Thema ist so unglaublich spannend wie umfangreich! Darum freuen wir uns, dass wir DIE Fachfrau für dieses komplexe Gebiet als Referentin für ein spannendes Web-Seminar gewinnen konnten: Sibylle Broggi-Läubli vom Sela Zentrum – Schule für integrale Gesundheit und Aromatherapie in Bern wird am kommenden Mittwoch, 24. Juni in unserem virtuellen Klassenraum zu Gast sein und uns einen Einblick hinter die Kulissen des (monatlichen) Hormontheaters gebenZu Infos und zur Buchung geht es hier. Wer Sibylle schon mal vorab „kennenlernen“ möchte, kann Tipps bezüglich weiterer ergänzender Hormon- oder Heilkräuter-Themen anhören und ihren Kanal auf YouTube abonnieren.

Im ergänzenden Web-Seminar geht es um eine kleine, jedoch für das Leben jeder Frau entscheidende Phase der Hormon-Zahnrädchen: Es muss ein faszinierendes und perfektes Ineinandergreifen in diesem Wunderwerk der Hormone stattfinden, damit ein Kind entsteht. In der Zeit der Schwangerschaft, funktioniert der Körper einer Frau auf ganz besondere Weise. Es beginnt mit dem Riechen: Zunächst sucht sie sich womöglich einen Partner mit einem anderen Immunsystem als ihres aus, über ihren Geruchssinn. Dann sendet ihre Eizelle Riechstoffe aus, mit denen sie die Spermien gewissermaßen anlockt.

Wenn alles gut gelaufen ist, kommt bei vielen Frauen die Zeit der überempfindlichen Nase. Gut so, sie soll ja ihr Kleines vor verdorbener oder unverträglicher Nahrung und vor toxischen Substanzen (inkl modernen Kosmetika und übertriebenen Parfüms) schützen. Nach drei Monaten hat es das Kleine soweit geschafft, auch der Körper der Frau hat sich mittels faszinierender biologischer Abläufe adaptiert, es folgt eine meistens gute Zeit. Ist das neue Menschlein dann da, spielt der Geruchssinn eine wesentliche Rolle bei der Bindung.

Jedoch erreichen uns regelmäßig verunsicherte Fragen, was ätherische Öle anbelangt. Zu viele völlig veraltete Informationen kursieren noch. Zudem werden inzwischen sehr verantwortungslose Empfehlungen verbreitet: mit völlig überdosierten ätherischen Ölen oder auch sehr zweifelhaften Anwendungen. Wir geben im Web-Seminar Kugelbauch und Babyglück Ratschläge, basierend auf eigenen Erfahrungen in unseren Schwangerschaften, berichten über aktuelle wissenschaftlich basierte Erkenntnisse, und wie immer: Wir zeigen zahlreiche Rezeptideen zum Nachmachen. Hier kann sich vorab in das Thema ‚Ätherische Öle in der Schwangerschaft‚ eingelesen werden.

::  WERBUNG wegen Links zu Produkten  ::  Etliche unserer Web-Seminare sind inzwischen auch als Aufzeichnung auf Digistore erhältlich, also jederzeit (und ggfs wiederholt) anzuschauen!