In einer Welt, die uns jeden Tag neue „schwer verdauliche“ Chemikalien präsentiert, ist es fast ein kleines Wunder, dass es überhaupt noch gesunde Kinder gibt. Es fängt bereits irgendwann morgens mit den täglichen Fluor-Bomben an: Lesen Sie dazu das hoch informative und durch Studien belegte Buch Raus aus der Fluorid-Falle der engagierten Zahnärztin Nicole Wagner, nichts für schwache Nerven! (WERBUNG :: der erste Link führt zum sozialen Buchhändler, der folgende Link führt zum Buch-Riesen)

Stark beduftete Duschgels, und dann bei beim Frühstück mit Farbstoffen in den angeblich so gesunden amerikanischen Frühstückskringeln gesellen sich als oflaktorische Herausforderungen gesellen sich dazu, ferner aromatisierte Saftgetränke, künstlich vanillisiertes Kakaopulver (welche ja an sich bereits anregend wirkt), aufgehübschtem Früchte-Tee etc. Aromen und Duftmoleküle sind wie auch ätherische Öle Signalstoffe für lebende Organismen. Insekten und Pflanzen verständigen sich mit Hilfe dieser „molekularen Sprache“. Auch wir Menschen sind mit entsprechenden Rezeptoren (Empfangsmolekülen) dafür ausgestattet. Doch wurde meines Wissens nach noch nie ein Lebensmittelkonzern dazu verpflichtet, die Unbedenklichkeit seiner Geschmackszusätze auf die menschliche Seelengesundheit nachzuweisen.

Es könnte also durchaus sein, das beispielsweise (künstlicher) Erdbeergeschmack uns auf dieser Signalebene mitteilt: „Lauf, lauf so schnell du kannst davon!“ Das Vanillearoma im Frühstückgetränk könnte Furcht auslösen, das Tomatenaroma in bekannten Tütensuppen könnte uns in Unruhe versetzen. Denn solche Moleküle sind in der Natur oft Warn-, Flucht- oder Versammlungs-Pheromone, Insekten „gehorchen“ ihnen. Bei uns Menschen – zumindest bei den eher zart besaiteten Personen, können sie vermutlich subliminale Gefühle der Nervosität und Unstimmigkeit auslösen. Eindeutige Nachweise fehlen, doch es gibt entsprechende Beobachtungen.

Das Kind hüpft morgen in seine Kleidung, diese berührt den ganzen Tag sein/ihre empfindliche Haut. Gerade die Massenware-Modefummel sind meistens mehr als verpestet: Eine neue deutsche Studie zeigte, dass Kinder und Jugendliche zu viele Chemikalien im Blut, vor allem auch wieder fluoridierte Substanzen, haben (zum Original). Fluor wirkt nunmal auf das Gemüt (insbesondere von dafür sensiblen Menschen), nicht umsonst ist es im Kernmolekül vieler Psychopharmaka enthalten. Zu all diesen bedenkliche Stoffen, die wir im normalen, eher schnelllebigen Alltag kaum umgehen können, kommen unbekömmliche Stoffe im Trinkwasser, in der Atemluft, in Möbeln, rund um alle benutzen großen und kleinen Computer/Telefone – die Liste ist endlos, Tag für Tag. Oft sind es Stoffe, die wir gar nicht umgehen können. Gesundheitliche Probleme bauen sich auf, Verhaltensauffälligkeiten werden immer mehr zur Norm.

Wir diskutieren darum heute Abend das Thema verhaltensaufällige Kinder im letzten Online-Seminar vor der Sommerpause: Aromatherapie für Zappel-Philipp und Wackel-Philippa. Auch auf die Sorgen und Stressmomente der geplagten Eltern und BetreuerInnen gehen wir mit leicht umsetzbaren Rezeptempfehlungen ein. Wir zeigen Naturduft-Moleküle, die einigen Botenstoffen in unserem Nervensystem verblüffend ähneln, vor allem solche, die Stickstoff-Anteile aufweisen. Vor einigen Tagen las ich im Rahmen der von mir abzunehmenden Abschlussprüfung (zum ersten Mal per Bildschirm!!!) eine spannende aktuelle Abschlussarbeit einer Aromatherapie-Ausbildung bei Sela bei Bern. Die Erkenntnisse der Autorin sind gar nicht so anders, als unsere Erfahrungen. Jedoch ein Öl, das wir nicht so im Fokus hatten, kam bei ihren jungen Probanden supergut an, dieses werden wir auch vorstellen.

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