Lange recherchierte ich, um den Duft-Talk über ‚Ätherische Öle bei Demenz‘ mit aktuellen Studien zu füllen(morgen 18. Mai). Denn vor über 10 Jahren saß ich schon einmal ausführlich an diesem Thema, denn ein Kapitel für ein Fachbuch und ein Artikel für die Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift waren zu schreiben. Ich war begeistert über die tollen kleinen Studien an und mit Menschen, die es dazu gab.

Inzwischen sieht es ganz anders aus, die Ansprüche an Forscher-Teams sind stark gestiegen (oft wirklich zu Recht, denn aus etlichen Arbeiten wurde man nicht wirklich schlau, das fing manchmal schon an den unklaren wissenschaftlichen Namen der verwendeten Pflanzen an). Zudem regiert immer mehr die Statistik. Menschlich-individuelle Erfolge zählen nicht, nur die Zahlen-Kombinationen, die am Ende raus kommt. Nicht nur, weil ich es nicht mit Zahlen habe, ist diese Situation recht unerträglich.

Für mich zählt jeder einzelne Mensch, dem durch eine, sanfte und wohltuende, naturheilkundliche Intervention geholfen werden kann. Wenn das Resultat kein Knaller ist, wenn nur einigen und nicht allen betroffenen Menschen geholfen werden kann: so what! Ich sah in den Pflegeheimen meiner Eltern so viel Leid, das durch Demenz verursacht wird. Nicht nur für die erkrankten Menschen selbst, sondern auch und ganz besonders für die Angehörigen. Bei mir war es mein hoch intelligenter Vater, belesen ohne Ende, sieben Sprachen sprechend, am Lebensende hilflos wie ein Baby. Über 24 Millionen Menschen sollen momentan weltweit dran leiden, Tendenz steigend. Diese gruselige Zahl entspricht fast der gesamten Einwohnerschaft Australiens!

Prophylaxe wäre so immens wichtig, denn durch einfache Maßnahmen können wir in gesunden Jahren unsere Nervenzellen entlasten und schützen. Wenn schwere Symptome ausgebrochen sind, hilft weder die Naturheilkunde noch die „Schulmedizin“. Trotzdem können wir mit ätherischen Ölen „die limbische Sprache“ sprechen, somit die umherirrenden Seelen etwas auffangen, ihnen zu positiven Erinnerungen verhelfen, ihre kleine Welt ernst nehmen. Denn Riechen und Erinnern findet im Hippocampus statt, eine kleine Struktur im Limbischen System, einem sehr alten Teil unseres Gehirns.

Wir können diesen „kleinen Computer“ buchstäblich etwas einölen, so dass der Verfall zumindest etwas aufgehalten werden kann. Beispielsweise mit folgender Rezeptur: Der Haupt-Anteil kann jedes Zitrusöl sein, das wirklich gerne gemocht wurde oder wird (bei Menschen ohne Erinnerung werden idealerweise die Angehörigen gefragt). Diese Zitrusmischung mit der nachgewiesenermaßen angstlösenden römischen Kamille sowie meist vertrauten würzigen Winterdüften können eine ganz besondere Form des Trostes sein. Ganz neu und besonders ist das Yuzu-Öl aus einer in Japan der gebräuchlichen Zitronen-Art, es ist bei uns im Shop erhältlich (ich beschrieb eine Studie mit Yuzu-Öl hier), genau so wie die wunderschönen und so praktischen wiederbefüllbaren Riechstifte aus Glas mit Aluminiumhülle oder die preiswertere Variante aus Kunststoff. Sie sind so ideal, um Demenzkranken etwas Selbstbestimmung zu schenken, sie können sie alleine öffnen und anwenden, wann immer ihnen nach Trost und Reise in die Vergangenheit ist. Ich mag auch einen Hauch des Combava-Öles (auch Kaffirlimette genannt), das aus den vierflügeligen lustig aussehenden Blättern der runzeligen Combava-Zitrone destilliert wird, es duftet ähnlich wie Zitroneneukalyptus und Melisse, und es hat eine nachgewiesene Wirkung bei Demenz.

Im WebSeminar Duft-Talk 6 „Bodybuilding für die grauen Zellen“ am 18. Mai 2021 (18 bis circa 19:45 Uhr) sprechen wird darum über folgende Themen, alle jeweils evidenzbasiert:

  • Ansprüche und Qualität der Studien: stark verändert in den vergangenen gut 10 Jahren
  • Neurodegenerative Veränderungen und Früherkennung durch Riechtests
  • Erinnerungsschätze: Wie können wir ‚Limbisch‘ mit unseren PatientInnen sprechen’?
  • Die Bluthirnschranke und wie Duftmoleküle sie durchdringen können, Schutz durch Oleocanthal
  • Gefährliche Cholesterinsenker, besser die Nervenzellen pflegende Fette verwenden
  • Reaktionen auf Riechstoffe sind gut im Gehirn “ablesbar”: EEG und „die Röhre“
  • Vorbeugung und langsamerer Verlauf: Welche krankmachenden Veränderungen können wir beeinflussen?
  • Der Nervenbotenstoff Acetylcholin macht uns zum Menschen und doch verschwindet es bei vielen Demenzen, etliche ätherische Öle modulieren nachweislich die Acetylcholin-Balance
  • Salbei: Gut erforschter Acetylcholinesterase-Inhibitor
  • Rosmarin ist jetzt ein Salbei! (Salvia rosmarinus) spannende Studien zu diesem Brain-Booster
  • Melisse, Lavendel und Zitrusöle als Acetylcholinesterase-Inhibitoren, gut untersuchte, ähnliche Wirkweise wie gängige Demenz-Medikamente
  • Verloren in der Gegenwart: Aggression, Agitation, Angst sanft und würdig lindern
  • Kerngesunde Nascherei: Demenzpralinen herstellen

Wer nicht an der Live-Veranstaltung teilnehmen kann oder möchte: Wie gewohnt wird es einige Tage später die Aufzeichnung bei Digistore geben. Weiter wird es mit drei Online-Kursen, jeweils mit Vorab-Versendung von feinen Duftpaketen gehen:

Im beliebten Online-Seminar Die Wunderwelt der winzigen Hormone zeigen wir am 11. Juni nochmals, wie die heutige hormon-belasteten Welt für reichlich Ärger sorgen kann – und was wir dagegen unternehmen können. Bei fast allen von uns liegt der Haushalt des „Stresshormons“ Cortisol schief (nicht nur, jedoch sicher insbesondere wegen der momentanen Weltlage), der Insulin-Haushalt ist oft überlastet durch die moderne Nahrung, die Balance der Geschlechtshormone leidet oft, weil Kosmetik, Kunststoffe, Baumaterialen, Medikamente und so vieles mehr unsere Hormon-Rezeptoren blockieren. Unsere Leber kann sich aufgrund ihrer nicht vorhandenen Nerven nicht melden, wenn sie überfordert ist, alles was wir ihr zumuten zu verarbeiten und sich dann noch vorbildlich um die Hormon-Balance kümmern. Fachfrau Sibylle Broggi-Läubli, eine DER Natürliche Hormonbalance-Spezialistinnen der Schweiz wird wieder bei uns zu Gast sein. Bitte rechtzeitig anmelden (allerspätestens 10 Tage vorher), denn wir werden wichtige oder seltene Naturdüfte und Öle als Duft-Paket verschicken.

Das an drei Tagen stattfindende WebSeminar Mit Aromatherapie – Bestrahlung, Chemo, OP besser bewältigen und die Seele streicheln fand in der kompakteren Version so viel Anklang bei Betroffenen und Angehörigen, dass wir es nochmals auflegen werden: vom 8. bis 10. Juli (zweimal nachmittags, am dritten Tag vormittags). Bitte rechtzeitig anmelden (allerspätestens 10 Tage vorher), da wir viel zusammen mixen, ausprobieren und anwenden wird, damit das Paket mit den Rohstoffen auch wirklich zum Start bei euch ist! Wir machten schon mal so ein lebendiges, praktisch orientiertes WebSeminar zu diesem Thema, es hat fantastisch funktioniert!

Am 22. Juni werden wir in einem „virtuellen Gespräch am Runden Tisch“ endlich die unglaublich faszinierende Arbeit von Christine Lamontain für möglichst viele Menschen zugänglich machen: Ich rieche, also bin ich. Wer Naturdüfte völlig vorbehaltlos ohne Namen, Firmenhintergründe, Preisvorstellungen etc schnuppert, einfach in Sekundenschnelle WAHRnimmt, wird vermutlich von der eigenen Reaktion überrascht sein. Christine hat sich bereit erklärt, etwas „aus em Nähkästchen“ zu plaudern, einige ihrer ganz besonderen Erlebnisse mit Klienten ihrer Duftgespräch®-Sitzungen zu erläutern. Ihre Faszination ist geradezu ansteckend. Einige ihrer wundersamen Erkenntnisse über die „Antworten“ der Seele auf die pflanzlichen Signalstoffe, die wir als ätherische Öle in Fläschchen ganz schön unterschätzen, schrieb sie in ihrem Blog Das Olfaktorische Duftgespräch auf, sie thematisiert auf ihrer Seite: „Etwas über Duftkommunikation als ‚älteste Sprache der Welt‘, über Pflanzen, über die duftende Seite der ätherischen Öle, über das Riechen und Wahrnehmen, über Gerüche und deren Informationen und die individuelle Dufterfahrung.

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