Zunächst möchte ich allen zahlreichen Menschen aller meiner Medien danken, die mich ermutigend und wohlwollend auf mein „Wort zum Sonntag“ – dem Narrensonntag übrigens 😀 , kontaktiert haben. Es ist schön, wenn wir uns gegenseitig unterstützen, denn diese gewinnorientierte Epidemie der „Oregano-Sekte“ nimmt mittlerweile groteske Züge an. Als „Zeugen Jojobas“ 😉 (immer in Bio-Qualität!) können wir aufklären und daran erinnern, dass fraktionierte und verdrehte Behauptungen allenfalls kurzfristig das vermeintliche dicke Mammon (Geld) bringen, dass der „Tanz um’s Goldene Kalb“ die Erde und die Menschen sinnlos und schmerzhaft ausbeutet. Lügen haben kurze Beine, wie meine Großmutter schon sagte.

Dann möchte ich darauf hinweisen, dass es zum Suchen & Finden innerhalb dieser Seite ein SUCHFELD gibt (hier oben rechte Spalte, plus darunter das Klappmenü zu den unterschiedlichen Kategorien aller Artikel). Ich bitte höflichst darum, mich nicht wegen individuellen Therapievorschlägen anzuschreiben, sondern immer erst selbst zu suchen: Es stehen allein auf dieser Seite über 700 Artikel zur Verfügung, größtenteils kostenlos – es ist keinerlei Mitgliedschaft zum Lesen erforderlich. Für den Erhalt neuer Artikel kann in der rechten Spalte das kostenlose und unverbindliche Abonnement der Artikel durch Eingabe der E-Mail-Adresse bestellt werden.

Und nun zum Thema von heute. Offenbar geht langsam die Angst um: Ich bekam heute Vormittag drei Anfragen mit der Bitte, etwas zum Covid-19-Virus (Corona) zu schreiben oder wenigstens zu antiviralen Maßnahmen. Gerne wiederhole ich mich aus aktuellem Anlass und kopiere im Folgenden Teile des bereits Ende Januar zusammen gestellten und hier veröffentlichten Artikels. Ich möchte gleich vorweg daran erinnern: Nicht verrückt machen lassen! Nicht von lauter werdenden Panikmache anstecken lassen! Angst schwächt nachweislich das Immunsystem. Viren sind recht temperatur-empfindlich (zu kalt und zu heiß mögen sie nicht, denn dann leidet ihre fettähnliche Hülle) (darum macht der Körper Fieber). Insbesondere die Hülle der umhüllten Viren, zu denen auch das Corona-Virus zählt, ist sehr empfindlich.

Also oft die Hände mit sehr warmen Wasser und (Lemongrass-)Seife gründlich waschen. Sie können eine neutrale hautschonende (weil ohne Natriumlaurylsulfat hergestellte) Basisflüssigseife mit Lemongrass und/oder den unten genannten ätherischen Ölen anreichern. Dazu sollten Sie sich angewöhnen, nicht mit den Händen an Nase, Mund, Augen zu wischen, insbesondere während und nach dem Aufenthalt in bevölkerten Räumen.

Die Virologin Professor Dr. Ulrike Protzer (TU München) nannte übrigens im Sender Bayern 1 eine effektive und preiswerte Virenabwehr: Geschirrspülmittel. Ja genau, das aus der Küche. Aus dem oben beschriebenen Grund, denn Coronaviren sind umhüllte Viren, damit schützen sie sich vor Widrigkeiten der Umwelt, aber gerade wenn diese Hülle „ankratzt“ wird, verlieren sie an Virulenz.

Es gibt jedes Jahr hunderte, wenn nicht gar einige tausend „normale“ Grippe-Opfer pro Land, keine Zeitung berichtet je drüber. Es erwischt leider oft die Schwächsten der Gesellschaft, deren Immunsystem die Erreger nicht zu bezwingen mag. Ein gutes Abwehrsystem ist dafür zuständig, den Körper vor schlimmen Folgen zu bewahren. Viele Menschen tragen zwar Erreger der Grippe oder anderer Infektionen in sich, zeigen jedoch keinerlei Symptome. Oder leiden nur kurz und geringfügig.

Wr könnten diese Zeiten zu nutzen, mal für einige Monate leicht und gesund zu essen, isolierten Zucker und überhaupt internationale Industrieprodukte erheblich zu reduzieren. Das tut der Gesundheit gut und schont sogar die Umwelt (weniger Transporte, weniger fossile Treibstoffe, weniger Abgase). Stattdessen viel „antibiotisches“ Kohlgemüse in allen Varianten essen (aus dem Backofen ist es bekömmlicher und oft leckerer als in kochendem Wasser ertränkt), wunderbar gewürzte Speisen mit reichlich Kräutern und Gewürzen, aufgepeppt durch „antibiotische“ Zwiebelgewächse (Lauch, Knoblauch, Zwiebel), dazu leckere Omega-3-Öle, feine Nüsse und Saaten. Wenig/keine Milchprodukte, denn diese wirken kühlend und verschleimend auf die jetzt zu stärkenden Atemwege. Die ausgebeuteten und geschundenen Kühe werden es obendrein noch danken.

Wichtig ist, etwas FÜR sich (und seine Lieben) zu tun, denn GEGEN das neue Virus sind wir (fast) machtlos. Es gibt etliche Studien über die antivirale Wirkung diverser Inhaltsstoffe von ätherischen Ölen. Insbesondere Prof. Dr. Jürgen Reichling, Prof. Dr. Paul Schnitzler und Team von der Universität Heidelberg erforschen bereits seit über zwei Jahrzehnten diesen Themenbereich.

Da beispielsweise Herpes simplex (HSV-1 und HSV-2), Dengue Typ 2, Influenza Virus, Adenovirus Typ 3, Polio-Virus, Junin-Virus und das Coxsackie-Virus B1 empfindlich auf einige der – teils weit verbreitet vorkommenden – Inhaltsstoffe von ätherischen Ölen reagieren

Virenkiller Niaouli (Melaleuca viridiflora)

  • beta-Pinen (insb. Nadelöle)
  • Limonen (insb. Zitrusöle)
  • Thymol (insb. Thymian, Bohnenkraut, Oregano)
  • Carvacrol (insb. Thymian, Bohnenkraut, Oregano)
  • p-Cymen (insb. Thymian, Angelika, Petit Grain Mand.)
  • alpha-Pinen (insb. Nadelöle)
  • alpha-Terpineol (insb. Ravintsara, Euc. radiata, Cajeput, Niaouli, Petit Grain)
  • Flaveson und Leptospermon [beta-Triketone] (Manuka)

erscheint die PROPHYLAXE bei einer Pandemie* mit Covid-19 mit Hilfe von antiviral wirksamen Ölen sinnvoll. Die Heidelberger Forscher betonen übrigens ausdrücklich, dass Mischungen unterschiedlicher Monoterpene, wie sie beispielsweise in natürlichem Teebaumöl vorkommen, eine zehnfache Wirkung  gegenüber isolierten einzelnen Monoterpenen aufweisen. Sie verwenden in ihren In vitro-Untersuchungen Konzentrationen von Duftmolekülen, die nicht zytotoxisch sind, die also nicht unsere Zellen schädigen. Also bitte daran denken: Viel hilft nicht viel!

Die Wirkung von Desinfektionsmitteln, konventionellen Pharmaka und ätherischen Ölen auf Viren kann übrigens NICHT schnell in Aromatogrammen bestimmt werden, sondern mittels des (zeit)aufwändigeren Plaque-Assay (Plaque-Reduktions-Test).

Der Ansteckungsweg wird meistens durch UNS selbst durchgeführt: Unsere Hände berühren infizierte Alltags-Gegenstände (Einkaufswagen, Post, Türklinken, Kantinenstühle, Computertastaturen etc), wenn wir dann unsere Nasen, Lippen, Augen, Intimbereiche berühren, sorgen wir für die Verbreitung der winzigen Krankmacher.

Sehr unterschätzt wird die Rolle einer gut gepflegten Schleimhaut der Atemwege. Klar, das ist eine billige Art der Vorsorge, an der niemand etwas verdient. Doch eine gut gepflegte Schleimhaut die beste Abwehr gegen allerlei Krankheitskeime, die die Atemwege befallen möchten, ist. Damit die Schleimhäute nicht von trockener Heizungsluft (oder in Flugzeugen von den Klimaanlagen) austrocknet und borkig-porös und somit verwundbar wird, einfach mit etwas Olivenöl oder Kokosfett (oder abwechselnd) einfetten. Natives Kokosfett besteht zu einem erheblichen Anteil an Laurinsäure, diese wirkt als I-Tüpfelchen sanft antiviral.

  • 2 EL natives Kokosfett (Evelyn Deutsch oder Feeling oder in guten Supermärkten)
  • 1 TL Bio- Olivenöl  (auch im Bioladen oder in guten Supermärkten)
  • 1 Tropfen Ravintsara {Ravintsara ist inzwischen vielerorts komplett ausverkauft, dann durch 1 Tropfen Lorbeerblätteröl ersetzen, dieses wurde bei einem SARS-Virus erfolgreich getestet}
  • 1 Tropfen Zitroneneukalyptus
  • ggfs einige Tropfen Calophyllumöl (wirkt antiviral, riecht stark curry-ähnlich)

In ein kleines Schraubgläschchen geben (zB Probe-Gläschen für Honig/Konfitüre), im Wasserbad zusammenschmelzen und immer mitnehmen, mehrmals täglich an die Naseneingänge einreiben. Als Gelositin kann ein pflegendes Nasenöl gekauft werden.

Ich bin durch die Reisen in klimatisierten öffentlichen Verkehrsmitteln und auch durch die für mich ungewohnte trockene Luft unterwegs (zu Hause habe ich zwischen 75 und 85 % Luftfeuchtigkeit) sehr nasen- und rachenempfindlich. Dafür schätze ich meine wunderbar feuchtigkeitsspendende und schützenden Schüttellotion (Zwei-Phasen-Lotion, Second Skin), einfach die Nasenöffnungen mehrfach täglich damit einsprühen und hoch ziehen:

  • 15 ml Bio-Rosenhydrolat (oder ein anderes gut für Sie gut riechbares Hydrolat verwenden)
  • 15 ml Bio-Olivenöl (oder ein anderes fettes Öl wie Mandel- oder Macadamiaöl)
  • 3 Tropfen ätherisches Öl, z. B. 1 Tropfen Ravintsara, 1 Tropfen Myrte Anden (oder Zitroneneukalyptus, 1-2 Tropfen Vanilleextrakt {ist kein ätherisches Öl ;-)}

in ein Sprühfläschchen geben, vor jeder Anwendung sehr gut durchschütteln. Für die Anwendung an/in der Nase am besten einen Sprüher auf eine Hand sprühen und davon etwas mit dem Zeigefinger der anderen Hand an die Nasenöffnungen streichen.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieIch empfehle auch gerne ein allgemein wirksames Hygiene-Handspray, das nach Kontakten in öffentlichen Verkehrsmitteln und nach Anfassen von Dingen, die sicherlich nicht oft gereinigt werden (wie Haltegriffe in U-Bahnen und Touchscreens an Bankomaten etc), die Hände sanieren darf. Einfach ein 50-ml-Fläschchen aus Braunglas (mit und ohne Sprühaufsatz, es ist in jeder Apotheke erhältlich) mit Alkohol (> als 62 % Alkohol) sowie folgenden ätherischen Ölen füllen:

  • 50 ml Wodka (75 %-ig oder anderen „Schnaps“, der über 62 % Alkohol enthält)
  • 5-10 Tropfen Ravintsara (Cinnamomum camphora Ct. Cineol), stark antiviral und sehr verträglich
  • Ravintsara ist inzwischen vielerorts komplett ausverkauft, dann durch 5-8 Tropfen Lorbeerblätteröl ersetzen, zu dem es eine Sars-CoV-Studie von 2008 gibt
  • 5 Tropfen Zitrone bio (Citrus limon), moderat antiviral und fein duftend
  • 2 Tropfen MelisseZitroneneukalyptus oder Zitronenteebaum, sie wirken durch ihren Haupt-Inhaltsstoff Citronellal deutlich antiviral, dürfen jedoch nicht älter als 6-9 Monate nach Anbruch sein, sonst hautreizend
  • 1 Tropfen Cistrose (Cistus ladanifer), stark antiviral, gut verträglich, extrem stark duftend und kostspielig; und/oder Zimtrinde (Cinnamomum zeylanicum), stark antiviral, stark hautreizend, extrem stark duftend, und/oder 2 Tropfen Teebaumöl (sehr frisch)
  • 2 Tropfen Manuka, gut untersucht „breitbandig“ wirksam gegen Viren, dazu bestens verträglich und gut haltbar
  • 1 Tropfen Atlaszeder (Cedrus atlantica oder Cedrus deodara), entzündungswidrig, den Mix stabilisierend

Alles gut mischen, vor jeder Anwendung gut schütteln und auf beide Hände sprühen. Wer mag kann das Mittel auch kurz tief einatmen. Diese Mischung ist auch als Raumspray verwendbar, sie verbannt selbstverständlich auch Pilze und Bakterien. Alternativ zum selbst gemixten Spray kann ein wunderbares, sogar offiziell zertifiziertes Hand-Desinfektionsmittel von Sonett ganz „ohne Mineralölchemie“ gekauft werden. Produktinfo von Sonett: 1 Minute lang in die Hände einreiben. Nach dieser Zeit sind alle vegetativen Keime von Bakterien, wie Salmonellen oder Colibakterien, Pilze und Grippeviren abgetötet. Das Flächendesinfektionsmittel von Sonett kann in einer kleinen, handlichen Sprühflasche erworben werden.

Bewährte Abwehr-Stärker

Weleda Sanddorn Ursaft (ohne Zucker) liefert eine natürliche und lokal erzeugte Vitamin-C-Prophylaxe. Er kann teelöffelweise „einfach so“ eingenommen werden oder zum Anreichern von Müsli und ähnlichen Speisen. Möglichst wenig kühlende und verschleimende Milchprodukte in dieser ansteckungsreichen Zeit essen.

Ein gut bioverfügbares Zinkpräparat kann diese „Abwehr-Verstärkung“ ergänzen, beispielsweise Zinkgluconat oder Zinkorotat (auch Apotheke). Ich habe mit dieser Kombi aus Sanddorn Ursaft und Zinkorotat – insbesondere bei ersten Anzeichen – wirklich hervorragend gute Erfahrungen.

Das Gemmo-Mazerat Heckenrose (Rosa canina) ist ein gutes Mittel, das Menschen mit schwächelndem Immunssystem unterstützen kann, insbesondere Kinder und ausgelaugte Menschen. Es gilt auch als antiviral wirksames Mittel. Infos über die Gemmo-Therapie (Tinkturen aus Pflanzenknospen), diese sanfte Art der Vorbeugung und Begleitung, gibt es auf dieser Seite.

Eine ganz bestimmte Cistrose (Cistus incanus) kann durch ihre einzigartige Kombination von Gerbstoffen und anderen offensichtlich antiviral wirksamen Inhaltsstoffen eine gute Verbündete sein, sowohl prophylaktisch bei infizierter Umgebung, als auch bei ersten Anzeichen einer Infektion und sogar bei ersten schwereren Symptomen, damit die Viren sich nicht extrem im Körper ausbreiten. Es gibt zwar wenig wissenschaftliche Evidenz*** dazu, doch ein paar Studien führten dazu, dass diese Halspastillen am 14.3. von einer Charité-Person im Berliner Radio empfohlen wurde**. Ich jedenfalls habe diese kleinen „Wunderpastillen“ seit den frühen Schweinegrippe- und anderen Epidemien IMMER im Handgepäck und habe schon oft Infekte damit abwenden können. Ob sie beim derzeitigen mutierten Virus auch so toll helfen, bleibt freilich abzuwarten.

Bio-Cistrosentee wirkt antiviral und kann den täglichen Teegenuss unterstützen. Die leckere Tee-Mischung von Evelyn Deutsch namens Abwehr-Kick besteht aus stärkenden Kräutern, sie ist auch im praktischen „Abwehr-Set“ erhältlich. Bio-Salbeitee ist nicht zum dauerhaften Genuss geeignet, doch in „sensiblen Zeiten“ kann er kurmäßig über 3-4 Wochen getrunken werden, idealerweise mit lokalem Bio-Honig.

Bei ersten Anzeichen von beispielsweise Kratzen im Hals (oder nach Aufenthalt in „verdächtig verschnupfter“ Umgebung kann das langsame Lutschen von Bio-Cistrosentabletten von Dr. Pandalis vor Schlimmerem bewahren, diese sind in meiner Familie seit Vogelgrippe-Zeiten (oder war es die Schweinegrippe? oder die Nasenbärgrippe?) unsere winterliche „Grippeschutzimpfung“. Denn die schulmedizinische Impfung hilft nicht gegen allen Wintergrippe-Stämme und schon gar nicht gegen das mutierte Covid-19-Virus.

Hochwertiges Schwarzkümmelöl ist ein wunderbarer Unterstützer für ein effektives Immunsystem.

Wenn es einen erwischt haben sollte, kann Propolistinktur dem Körper helfen, sich effektiver gegen die Eindringlinge zu wehren. Die oben genannte Tees können zudem mit dem mittlerweile zur Kostbarkeit avancierten Manukahonig gesüßt werden, die Qualitäten mit hoher UMF-Zahl (Unique Manuka Faktor) oder hoher MGO-Zahl (Methylglyoxal) unterstützen die Heilung. Ich habe diesen Luxus-Honig und Propolistinktur darum immer im Haus.

***Droebner, K., Oesterle, K., Wulle, U. & O.Planz. (2007): Cystus 052, ein Polyphenol-reiches Pflanzenextrakt CYSTUS052, zeigt antivirale Aktivität gegen hochpathogene Influenzaviren. In: Jahresbericht 2006 des Friedrich-Löffler-Instituts

***Kalus, U., Radtke, H., Kiesewetter, H. (2008); Effect of Cystus 052® and Green Tea on Subjective Symptoms in Patients with Infection of the Upper Respiratory Tract. Phytotherapy Research (2009), veröffent-licht online in Wiley InterScience (www.interscience.wiley.com)

Weiteres Informationsmaterial

Nun noch ein Hinweis in eigener Sache, denn auch dazu kommen immer wieder Anfragen: Unser aromaMAMA-Projekt entstand als Reaktion auf die genannten haarsträubenden und gewinnorientierten „Gesundheitsempfehlungen“, die vor allem in „sozialen“ Medien verbreitet werden. Diese teilweise ernsthaft gefährlichen Rezeptvorschläge können vor allem Kinder mit ihrer noch sehr sensiblen Haut und ihrem erst reifenden Immunsystem langfristig schädigen. Denn vorwiegend in Verkaufsförderung geschulten Berater/innen ist in den seltensten Fällen klar, dass die Hauptinhaltsstoffe von ätherischen Ölen, die Monoterpene, eine Art Lösungsmittel sind, zumindest wenn sie unverdünnt, hoch dosiert und regelmäßig angewendet werden. Um die physiologischen Prozesse von Haut und Schleimhaut zu unterstützen, müssen sie stark verdünnt werden.

Das neue Journal zum Sammeln eigener Rezepte mit Naturdüften

Unsere Haut und generell unsere Zellmembranen bestehen aus der schützenden Lipidschicht, diese fettähnliche Struktur kann durch unsachgemäße Anwendungen von ätherischen Ölen angriffen werden, denn die meisten ätherische Öle enthalten reichlich Monoterpen-Verbindungen, diese wirken auf bestimmte fettartige Substanzen wie Lösungsmittel. Mit unserem aromaMAMA-Projekt bieten wir zahlreiche Möglichkeiten sich kostenlos über die sichere Anwendung von Naturdüften zu informieren, ferner bieten wir unterschiedliches Schulungsmaterial in unserem Shop an. Sabrina Herber und ich arbeiten seit über 30 bzw 20 Jahren unabhängig von einzelnen Öleanbietern, wir werden also von keiner Firma gesponsert und wir sind nicht auf den Verkauf von ätherischen Ölen angewiesen. Wir empfehlen stattdessen gut ein Dutzend Ölefirmen, deren Inhaber/Gründer wir persönlich kennen und schätzen. Die teils kleinen und regional tätigen Unternehmen überzeugen uns durch ihre Liebe zur Natur, durch die Unterstützung des (von neutraler Stelle zertifizierten) biologischen Landbaus, durch Respekt und Fairness ihren Kunden gegenüber, durch sparsame Empfehlungen. Viele von diesen hervorragenden Öleanbietern beliefern seit über 30 Jahren den deutschsprachigen Raum mit erstklassigen Naturdüften.

Bislang entstanden sechs aromaMAMA-Magazine (circa 3 Mal pro Jahr, ab 9 €, die neue Ausgabe entsteht in diesen Tagen und wird vor Ostern erscheinen), Rezeptkarten, diverse Plakate, ein schön illustriertes Notiz-Journal für selbst gesammelte Rezepte und in Zusammenarbeit mit dem Ulmer Verlag unser erfolgreiches Buch Aromatherapie für Kinder (dieses können Sie auch in jeder Buchhandlung erwerben, die anderen Produkte finden Sie nur bei uns oder bei befreundeten Aromapflege-Schulen in Österreich und der Schweiz). Da wir dieses Projekt sozusagen ehrenamtlich machen, diese Lernmaterialien also nach und neben unserer Arbeit als Dozentinnen erstellen, freuen wir uns über jede Unterstützung.

WERBUNG  ::  Dieser Artikel enthält Links zu Produkten, die ich kenne, da sie von mir ausprobiert worden sind. Ich erhalte bei einigen dieser Links eine kleine Provision, wenn Sie darüber bestellen, Sie haben jedoch null Mehrkosten. Ich finanziere damit den Erhalt dieser Website, die über die Jahre zu einer praktischen Ressource für meine zahlreichen LeserInnen geworden ist.

Foto Kranksein: Photo by Kelly Sikkema on Unsplash Foto Ravintsara: Jacqueline Wagener Foto Abwehrkick: www.aromapflege.com   Fotos aromaMAMA: www.aromamama.de  Andere Abbildungen: Eliane Zimmermann

*und ** aktualisiert am 14.März 2020