Gerne wiederhole ich mich aus aktuellem Anlass, denn mich erreichen immer wieder Anfragen mit der Bitte, etwas zum Covid-19-Virus (Corona) zu schreiben oder wenigstens zu antiviralen Maßnahmen.  Im Folgenden kopiere ich Teile des bereits Ende Januar zusammen gestellten und hier veröffentlichten Artikels. Ich möchte gleich vorweg daran erinnern: Nicht verrückt machen lassen! Nicht von lauter werdenden Panikmache anstecken lassen! Angst schwächt nachweislich das Immunsystem. Viren sind recht temperatur-empfindlich (zu kalt und zu heiß mögen sie nicht, denn dann leidet ihre fettähnliche Hülle) (darum macht der Körper Fieber). Insbesondere die Hülle der umhüllten Viren, zu denen auch das Corona-Virus zählt, ist sehr empfindlich.

Also oft die Hände mit sehr warmen Wasser und (Lemongrass-)Seife gründlich waschen. Sie können eine neutrale hautschonende (weil ohne Natriumlaurylsulfat hergestellte) Basisflüssigseife mit Lemongrass und/oder den unten genannten ätherischen Ölen anreichern. Dazu sollten Sie sich angewöhnen, nicht mit den Händen an Nase, Mund, Augen zu wischen, insbesondere während und nach dem Aufenthalt in bevölkerten Räumen.

Tenside als Störer der empfindlichen viralen Hülle

Die Virologin Professor Dr. Ulrike Protzer (TU München) nannte übrigens im Sender Bayern 1 eine effektive und preiswerte Virenabwehr: Geschirrspülmittel. Ja genau, das aus der Küche. Aus dem oben beschriebenen Grund, denn Coronaviren sind umhüllte Viren, damit schützen sie sich vor Widrigkeiten der Umwelt, aber gerade wenn diese Hülle „ankratzt“ wird, verlieren sie an Virulenz.

Es gibt jedes Jahr hunderte, wenn nicht gar einige tausend „normale“ Grippe-Opfer pro Land, keine Zeitung berichtet je drüber. Es erwischt leider oft die Schwächsten der Gesellschaft, deren Immunsystem die Erreger nicht zu bezwingen mag. Ein gutes Abwehrsystem ist dafür zuständig, den Körper vor schlimmen Folgen zu bewahren. Viele Menschen tragen zwar Erreger der Grippe oder anderer Infektionen in sich, zeigen jedoch keinerlei Symptome. Oder leiden nur kurz und geringfügig.

Wr könnten diese Zeiten zu nutzen, mal für einige Monate leicht und gesund zu essen, isolierten Zucker und überhaupt internationale Industrieprodukte erheblich zu reduzieren. Das tut der Gesundheit gut und schont sogar die Umwelt (weniger Transporte, weniger fossile Treibstoffe, weniger Abgase). Stattdessen viel „antibiotisches“ Kohlgemüse in allen Varianten essen (aus dem Backofen ist es bekömmlicher und oft leckerer als in kochendem Wasser ertränkt), wunderbar gewürzte Speisen mit reichlich Kräutern und Gewürzen, aufgepeppt durch „antibiotische“ Zwiebelgewächse (Lauch, Knoblauch, Zwiebel), dazu leckere Omega-3-Öle, feine Nüsse und Saaten. Wenig/keine Milchprodukte, denn diese wirken kühlend und verschleimend auf die jetzt zu stärkenden Atemwege. Die ausgebeuteten und geschundenen Kühe werden es obendrein noch danken.

Wichtig ist, etwas FÜR sich (und seine Lieben) zu tun, denn GEGEN das neue Virus sind wir (fast) machtlos. Es gibt etliche Studien über die antivirale Wirkung diverser Inhaltsstoffe von ätherischen Ölen. Insbesondere Prof. Dr. Jürgen Reichling, Prof. Dr. Paul Schnitzler und Team von der Universität Heidelberg erforschen bereits seit über zwei Jahrzehnten diesen Themenbereich.

Prophylaxe bleibt das A & O

Da beispielsweise Herpes simplex (HSV-1 und HSV-2), Dengue Typ 2, Influenza Virus, Adenovirus Typ 3, Polio-Virus, Junin-Virus und das Coxsackie-Virus B1 empfindlich auf einige der – teils weit verbreitet vorkommenden – Inhaltsstoffe von ätherischen Ölen reagieren

Virenkiller Niaouli (Melaleuca viridiflora)

  • beta-Pinen (insb. Nadelöle)
  • Limonen (insb. Zitrusöle)
  • Thymol (insb. Thymian, Bohnenkraut, Oregano)
  • Carvacrol (insb. Thymian, Bohnenkraut, Oregano)
  • p-Cymen (insb. Thymian, Angelika, Petit Grain Mand.)
  • alpha-Pinen (insb. Nadelöle)
  • alpha-Terpineol (insb. Ravintsara, Euc. radiata, Cajeput, Niaouli, Petit Grain)
  • Flaveson und Leptospermon [beta-Triketone] (Manuka)

erscheint die PROPHYLAXE bei einer Pandemie* mit Covid-19 mit Hilfe von antiviral wirksamen Ölen sinnvoll. Die Heidelberger Forscher betonen übrigens ausdrücklich, dass Mischungen unterschiedlicher Monoterpene, wie sie beispielsweise in natürlichem Teebaumöl vorkommen, eine zehnfache Wirkung  gegenüber isolierten einzelnen Monoterpenen aufweisen. Sie verwenden in ihren In vitro-Untersuchungen Konzentrationen von Duftmolekülen, die nicht zytotoxisch sind, die also nicht unsere Zellen schädigen. Also bitte daran denken: Viel hilft nicht viel!

Die Wirkung von Desinfektionsmitteln, konventionellen Pharmaka und ätherischen Ölen auf Viren kann übrigens NICHT schnell in Aromatogrammen bestimmt werden, sondern mittels des (zeit)aufwändigeren Plaque-Assay (Plaque-Reduktions-Test).

Wichtig: Pflege der Nasen-Rachen-Schleimhaut

Der Ansteckungsweg wird meistens durch UNS selbst durchgeführt: Unsere Hände berühren infizierte Alltags-Gegenstände (Einkaufswagen, Post, Türklinken, Kantinenstühle, Computertastaturen etc), wenn wir dann unsere Nasen, Lippen, Augen, Intimbereiche berühren, sorgen wir für die Verbreitung der winzigen Krankmacher.

Sehr unterschätzt wird die Rolle einer gut gepflegten Schleimhaut der Atemwege. Klar, das ist eine billige Art der Vorsorge, an der niemand etwas verdient. Doch eine gut gepflegte Schleimhaut die beste Abwehr gegen allerlei Krankheitskeime, die die Atemwege befallen möchten, ist. Damit die Schleimhäute nicht von trockener Heizungsluft (oder in Flugzeugen von den Klimaanlagen) austrocknet und borkig-porös und somit verwundbar wird, einfach mit etwas Olivenöl oder Kokosfett (oder abwechselnd) einfetten. Natives Kokosfett besteht zu einem erheblichen Anteil an Laurinsäure, diese wirkt als I-Tüpfelchen sanft antiviral.

  • 2 EL natives Kokosfett (Evelyn Deutsch oder Feeling oder in guten Supermärkten)
  • 1 TL Bio- Olivenöl  (auch im Bioladen oder in guten Supermärkten)
  • 1 Tropfen Ravintsara {Ravintsara ist inzwischen vielerorts komplett ausverkauft, dann durch 1 Tropfen Lorbeerblätteröl ersetzen, dieses wurde bei einem SARS-Virus erfolgreich getestet}
  • 1 Tropfen Zitroneneukalyptus
  • ggfs einige Tropfen Calophyllumöl (wirkt antiviral, riecht stark curry-ähnlich)

In ein kleines Schraubgläschchen geben (zB Probe-Gläschen für Honig/Konfitüre), im Wasserbad zusammenschmelzen und immer mitnehmen, mehrmals täglich an die Naseneingänge einreiben. Als Gelositin kann ein pflegendes Nasenöl gekauft werden.

Ich bin durch die Reisen in klimatisierten öffentlichen Verkehrsmitteln und auch durch die für mich ungewohnte trockene Luft unterwegs (zu Hause habe ich zwischen 75 und 85 % Luftfeuchtigkeit) sehr nasen- und rachenempfindlich. Dafür schätze ich meine wunderbar feuchtigkeitsspendende und schützenden Schüttellotion (Zwei-Phasen-Lotion, Second Skin), einfach die Nasenöffnungen mehrfach täglich damit einsprühen und hoch ziehen:

  • 15 ml Bio-Rosenhydrolat (oder ein anderes gut für Sie gut riechbares Hydrolat verwenden)
  • 15 ml Bio-Olivenöl (oder ein anderes fettes Öl wie Mandel- oder Macadamiaöl)
  • 3 Tropfen ätherisches Öl, z. B. 1 Tropfen Ravintsara, 1 Tropfen Myrte Anden (oder Zitroneneukalyptus, 1-2 Tropfen Vanilleextrakt {ist kein ätherisches Öl ;-)}

in ein Sprühfläschchen geben, vor jeder Anwendung sehr gut durchschütteln. Für die Anwendung an/in der Nase am besten einen Sprüher auf eine Hand sprühen und davon etwas mit dem Zeigefinger der anderen Hand an die Nasenöffnungen streichen.

Eliane Zimmermann AiDA Schule für AromatherapieHandspray mit Schutzfaktor

Ich empfehle auch gerne ein allgemein wirksames Hygiene-Handspray, das nach Kontakten in öffentlichen Verkehrsmitteln und nach Anfassen von Dingen, die sicherlich nicht oft gereinigt werden (wie Haltegriffe in U-Bahnen und Touchscreens an Bankomaten etc), die Hände sanieren darf. Einfach ein 50-ml-Fläschchen aus Braunglas (mit und ohne Sprühaufsatz, es ist in jeder Apotheke erhältlich) mit Alkohol (> als 62 % Alkohol, warum, das ist in der Übersicht über die unterschiedlichen Alkohole zu lesen) sowie folgenden ätherischen Ölen füllen:

  • 50 ml Wodka (75 %-ig oder anderen „Schnaps“, der über 62 % Alkohol enthält)
  • 5-10 Tropfen Ravintsara (Cinnamomum camphora Ct. Cineol), stark antiviral und sehr verträglich
  • Ravintsara war zwischenzeitlich vielerorts komplett ausverkauft, dann durch 5-8 Tropfen Lorbeerblätteröl ersetzen, zu dem es eine Sars-CoV-Studie von 2008 gibt
  • 5 Tropfen Zitrone bio (Citrus limon), moderat antiviral und fein duftend
  • 2 Tropfen MelisseZitroneneukalyptus oder Zitronenteebaum, sie wirken durch ihren Haupt-Inhaltsstoff Citronellal deutlich antiviral, dürfen jedoch nicht älter als 6-9 Monate nach Anbruch sein, sonst hautreizend
  • 1 Tropfen Cistrose (Cistus ladanifer), stark antiviral, gut verträglich, extrem stark duftend und kostspielig; und/oder Zimtrinde (Cinnamomum zeylanicum), stark antiviral, stark hautreizend, extrem stark duftend, und/oder 2 Tropfen Teebaumöl (sehr frisch)
  • 2 Tropfen Manuka, gut untersucht „breitbandig“ wirksam gegen Viren, dazu bestens verträglich und gut haltbar
  • 1 Tropfen Atlaszeder (Cedrus atlantica oder Cedrus deodara), entzündungswidrig, den Mix stabilisierend

Alles gut mischen, vor jeder Anwendung gut schütteln und auf beide Hände sprühen. Wer mag kann das Mittel auch kurz tief einatmen. Diese Mischung ist auch als Raumspray verwendbar, sie verbannt selbstverständlich auch Pilze und Bakterien. Alternativ zum selbst gemixten Spray kann ein wunderbares, sogar offiziell zertifiziertes