Kürzlich hörte ich von einem noch nicht geborenen Kind, das einen Monat vor der bevorstehenden Geburt verstarb, weil die Nabelschnur sich um eines der Ärmchen gewickelt hatte (vermutlich hat das absterbende Gewebe dann den kleinen Körper und das Fruchtwasser vergiftet). Bei aller Betroffenheit ging mir plötzlich durch den Kopf (sorry, jetzt kommt Sarkasmus): „Es ist an der Zeit, dass Politiker Nabelschnüre verbieten.“
Ich hatte gerade eine herzzerreißende kleine Doku von ABC News Australia über die Sorgen und Existenzängste von Teebaum-Produzenten in Australien angeschaut. Wenn das anstehende Verbot von Teebaumprodukten in der EU durchgesetzt wird, können sie einpacken. Es gilt ja inzwischen als hormonell wirksam (CMR: Category 1B reproductive toxicant under the EU Classification, Labelling, and Packaging, was die Geschlechtshormone anbelangt und die Fortpflanzung störend (ich schrieb bereits darüber im Artikel Sündenbock Teebaumöl, eine erneute Einschränkung rückt an).
Obwohl diese Behauptung bei sorgfältigen Gegenstudien mit vernünftigen Anwendungen (statt zwangsernährte Tierchen, die monatelang hochgradig überdosiertes Teebaumöl schlucken müssen). Dazu hatte ich bereits mehrfach geschrieben, einen von mir zusammen gestellten Artikel über diese wirklich an den Haaren herbei gezogenen „wissenschaftlichen Erkenntnisse“ kann als PDF-Datei kostenfreie hier beim Öle-Lexikon-Text über Teebaum heruntergeladen werden.
Wir Bürger von so genannten fortschrittlichen Ländern sollen angeblich geschützt werden vor:
- vielen Heilkräutern, die seit Jahrtausenden angewendet werden (wie das derzeit angestrebte Verbot (Einschränkung) von Fencheltee und anderen Produkten mit Fenchel*.
- vor Extrakten unterschiedlicher Art aus Rosen und Basilikum, diese gelten nun als gefährlich
- vor Leckereien, die chinesischen Zimt enthalten, dieser darf/sollte nicht mehr in Gebäck für Kinder enthalten sein.
- vor Kawa Kawa, dieser wundervollen angstlindernden Pflanze, sie ist bereits seit vielen Jahren nicht mehr erhältlich, bald geht es vermutlich der Schlafbeere (Ashwagandha) „an den Kragen“.
- vor Muskat, Piment und ähnlichen Gewürzen, sie sind nicht mehr als als Lebensmittel-Aromen erlaubt, sofern Höchstmengen für den natürlichen Gehalt an Safrol und Methyleugenol enthalten sind.
- vor Extrakten aus Aloe, wenn Hydroxyanthracen‑Derivate enthalten sind
- vor Tonkabohnen und entsprechenden Extrakten, sie können hohe Gehalte an Cumarinen enthalten, das in extrem hohen Dosen (bei Tieren) lebertoxisch wirkt und die Gerinnung beeinflussen kann. In der EU ist Cumarin in Lebensmitteln als Aromastoff streng begrenzt, etwa in Desserts und Backwaren (Höchstgehalte je nach Lebensmittelkategorie). „Verbraucherschützer“ fordern für Cumarin und verwandte Stoffe in Nahrungsergänzungsmitteln deutlich strengere Regeln oder Einschränkungen, weil sie nicht nur als Gewürz, sondern konzentriert in Kapseln angeboten werden.
- vor natürlicher Hilfe bei Wechseljahresbeschwerden durch Extrakte aus der Traubensilberkerze.
- vor Johanniskraut-Produkten (ständig wird die Begründung runtergebetet, dass diese Zubereitungen Menschen schädigen können, welche Immunsuppressiva einnehmen müssen, da Johanniskraut deutlich mit den CYP Enzymen in der Leber interagiert – diese Patient:innen lernen aber {hoffentlich}, was sie unter dieser harschen Behandlung nicht einnehmen und machen dürfen) .
- vor dem wunderbaren Stärkungsmittel Tulsi, das seit Jahrtausenden in Teilen Indiens als „Allheilmittel“ eingesetzt wird
- vor gut 80 angeblichen Allergenen, die momentan von allen (Natur)Kosmetikherstellern auf schon wieder neu zu druckenden Etiketts ausgewiesen werden müssen. Mit dem „Anprangern“ fast aller Bestandteile von ätherischen Ölen bzw natürlichen Düften soll der Kunde nun endgültig den Eindruck bekommen, dass Naturkosmetik gefährlich bis giftig ist. Silikon und Mineralöl im überwiegenden Anteil von Kosmetikprodukten, synthetische Emulgatoren wie PEGs, synthetische, teils fragwürdige Konservierungsstoffe klingen für die ohnehin überforderten Verbraucheri:nnen „normal“ und man hat sich dran gewöhnt… aber dass Lavendel, Teebaum und Rosengeranie in Pflegeprodukten nun quasi als „bedenklich“ eingestuft werden müssen, wird viele unaufgeklärte Konsument:innen verwirren oder gar abschrecken.
- vor Curcumin, Melatonin, Piperin, Synephrin, Tryptophan… Habe ich noch ein anstehendes Verbot vergessen?
Die Liste ist lang und wird in letzter Zeit lang und länger. Ich gebe zu: Ich bin über diese Entwicklung unglaublich frustriert. Wo soll diese Entfremdung von natürlichen Produkten noch hinführen!? Der Transhumanismus, der Konsumismus, der Wunsch nach der vermeintlichen Überwindung der angeblich so fehlerhaften Natur wird auch Menschen aufgezwungen, die verantwortungsvoll, weise und voller Achtung solche Naturprodukte anwenden möchten.
Deshalb wieder mein Appell: Bitte tagtäglich den gesunden Menschenverstand aktivieren! Bitte solchen unfairen Hirnriss niemals für bare Münze nehmen – solche „Warnungen“ immer hinterfragen. Genau lesen, nachdenken, vergleichen! Unbedingt daran denken, dass die ach so besorgen Eurokraten – plötzlich wollen sie die Bürger „schützen“ – meistens Lobbyarbeit machen, fast immer von der Industrie bezahlt werden, dass es in den meisten Fällen nicht um wirklich gefährliche Produkte geht.
Die wirklichen und ernsten Gefahren lauern dagegen tagtäglich in der Küche und auf dem Esstisch, ingesamt in allen Räumen, in denen „smarte“ Geräte befinden:
- Zitrusfrüchte, die über und über mit hoch toxischen Fungiziden wie Imazalil (und anderen) umhüllt sind (das toxische Zeug verbleibt beim Schälen an den Fingern/Händen und wird dann beim Verzehr oral aufgenommen, tragisch besonders bei Kindern, die dann die Finger abschlecken, weil der leckere Saft dran klebt).
- Alkoholische Getränke (denn dieser wird im Körper zu Acetaldehyd abgebaut, dieses ist WIRKLICH deutlich gesundheitsschädigend, solche Getränke werden in der Regel nicht tropfenweise auf die Haut aufgetragen, sondern täglich und in Litern konsumiert)
- Extrem lebertoxische Fruktosesirups (diese tummeln sich inzwischen in fast allen Industrie-„Nahrungsmitteln“, ob Essig-Gurken, Jaffa-Keksen oder Lebkuchenherzen, ob Konfitüren, Gebäck, Limos oder Ketchup, diese Katastrophe für Kinder und Teenager führt bereits in jungen Jahren zur „nicht-alkoholischen Fettleber“, diese ist nicht heilbar, in der Folge 76 unseres Podcasts sprechen wir drüber)
- Glyphosat (dieser Unkraut- und Lebens-Vernichter) soll von der EU-Kommission voraussichtlich unbefristet zugelassen werden. Er besteht zudem der dringende Verdacht, dass aus Waschmittelzusätzen (Phosphonate) in Kläranlagen Glyphosat entstehen kann (Artikel im BR und Studie von Carolin Huhn, Uni Tübingen: Engelbart L & al 2025)
- Bedenkliche Strahlenwerte von Sendemasten: Deutschland setzt – wie die meisten EU‑Staaten – die ICNIRP‑Empfehlungen für die Bevölkerung praktisch 1:1 um; die Grenzwerte für Sendeanlagen sind in der 26. BImSchV festgelegt. Es geht offensichtlich auch schonender: Die Schweiz verwendet ebenfalls ICNIRP‑Grenzwerte, hat aber zusätzlich sogenannte Vorsorge‑ oder Anlagegrenzwerte eingeführt, die an „Orten mit empfindlicher Nutzung“ (Wohnungen, Schulen, Spitäler usw.) deutlich strenger sind als die internationalen Basisgrenzwerte. Dass moderne Handys nicht dauerhaft am Körper getragen werden sollen, hat sich auch noch nicht rumgesprochen: Es wird zwar nicht mehr so oft direkt am Ohr/Kopf telefoniert, doch die Geräte strahlen auch in Hosentaschen (vorne: arme Genitalien, hinten: armer Darm) und Brusttaschen (armes Herz!). Ich verwende schützende Hüllen aus Silbergewebe und habe meine Geräte so oft es geht im Flugmodus (leider kann ich mich nicht gegen 5G in meinem frei stehenden Häuschen wehren).
- Kunststoffe, ob flüssig in Geschirrspülmitteln und Shampoos oder als Nanopartikel in Körperpeelings oder grundsätzlich überall, dürfen in Flüsse, Seen und ins Meer fließen, kaum ein Politiker reagiert, auch nicht auf Aufforderung. Ich schrieb über den erschreckenden Einfluss von Plastik in unserem Körper, und wie Bakterienresistenzen dadurch immer mehr zur tödlichen Zeitbombe werden im Artikel Müssen wir nicht sehr viel achtsamer werden? Die Sache mit dem Mikroplastik.
- Ausdünstungen aus Möbeln, Wohntextilien, Fußbodenbelägen („Vinylböden“ und Laminat-Pseudoholz-Böden sind immer noch mit massig Weichmachern und Chlor hergestellt).
- Aufgezwungene fragwürdige „medizinischen Eingriffen“ an gesunden Menschen, über deren vielfältige Gefahren fast täglich neue Studien erscheinen, sollen hier erst gar nicht erläutert werden.
- Auch nicht die inzwischen buchstäblich überall stattfinden Überwachung (Stichwort „smarte“ Elektronik) und den Handel mit den persönlichsten und intimsten Daten von Menschen. Kleine Shops werden mit vermeintlichem Datenschutzauflagen regelmäßig gegängelt und zur Kasse gebeten, die Industrie-Riesen dürfen diesbezüglich jedoch walten und schalten wie sie wollen.
*Fenchel enthält Estragol im ätherischen Öl; in Tierversuchen verursachten hohe Dosen Leberkrebs. Ausgerechnet die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt, die Estragol-Aufnahme generell so gering wie möglich zu halten. Nicht viel besser positioniert sich die schweizerische Arzneimittelbehörde: Fachmedien raten explizit von Fencheltee in Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kindern unter vier Jahren ab, aufgrund des Estragol-Gehaltes (siehe dazu die völlig anders lautende Stellungnahme nach entsprechenden Untersuchungen seitens Forum Essenzia: „Von estragolhaltigen Arznei- und Lebensmitteln, wie z. B. Fencheltee, geht in den Mengen, wie sie normalerweise konsumiert werden, keine Gesundheitsgefahr aus. Das entsprechende Forschungsprojekt wurde in den vergangenen drei Jahren in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jörg Fahrer an der Universität Kaiserslautern durchgeführt.
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