Ferula gummosa Boiss. und Ferula galbaniflua Boiss. & Buhse

Dieses ungewöhnlich „grün“ duftende ätherische Öl aus dem Galbanharz stößt regelmäßig auf Ablehnung, erstens weil der Duft sicher fast schockierend ungewöhnlich ist, viele Menschen werden ein wenig an frisch geschnittenen Rasen erinnert – und doch anders. Es ist auch eine Spur Schwefel enthalten, diese stört so manche Nase. Genau diese Schwefelmoleküle scheinen dem Öl zu seiner geradezu „Wunderwirkung“ bei eitrigen Hauterscheinungen zu verhelfen, sei es durch Hautkrankheiten oder als Folge von Verletzungen. Es ist auch ein idealer Helfer bei eitriger Akne.

Die Pflanze dürfte fast jeder KräuterkennerIn vertraut vorkommen, handelt es sich doch „nur“ um einen besonders groß geratenen Fenchel, darum auch die Bezeichnung Riesenfenchel (also eng verwandet mit Foeniculum vulgare). Er ist fast ausschließlich im Iran ansässig, circa etwa 80 Tonnen Galbanharz, auch Mutterharz genannt, werden pro Jahr gewonnen. In der ländlich-traditionellen Medizin Irans gilt dieses Harz als ein wertvoller Helfer bei vielen Frauenkrankheiten. Es wirkt regulierend auf einen problematischen Zyklus. Dieses hohe Schirmblütengewächs (Apiaceae) ist auch mit Anis, Koriander, Petersilie und Sellerie verwandt.

Das ätherische Öl duftet stark „grün“, der nach frisch geschnittenem Rasen erinnerte Duft wird oft abgelehnt. Möglicherweise wegen der wenigen enthaltenen. Dieser Duft prägt übrigens die frisch-grüne Note von Chanel 19 (dazu eine feine Iriswurzel-Note).

Galbanum ist beispielsweise von Primavera erhältlich.

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