Pinus cembra L.

Der feine, fast leicht süßliche Duft aus den Zweigen der anmutig aussehenden Zirbe unterscheidet sich deutlich von vielen anderen Nadelölen. Zirbenöl wird gleichermaßen für seelische Achterbahnen wie für entzündlich-rheumatischen Schmerzen des Skelettes eingesetzt.

Pflanzenfamilie: Pinaceae (Kieferngewächse)

Pflanzenteil: Zweige mit Nadeln

Haupt-Inhaltsstoff(e): circa 90 % Monoterpene wie alpha-Pinen, bis zu 30 % Limonen, Spuren Bornylacetat und delta-Caren

Haupt-Wirkungen körperlich: antiseptisch auf die Raumluft, eher beruhigend, sanft schmerzlindernd

Haupt-Wirkungen seelisch: stimmungsaufhellend, bei körperlicher und seelischer Erschöpfung,

Besonders effektive Anwendung: Raumspray, Kissenspray, Körperöl, Fußbad

Haltbarkeit nach Öffnen der Flasche: 2-3 Jahre (stark vom Destillationsverfahren abhängig)

Preisniveau: preiswert

Zirben werden bis zu 25 m hoch und können ein stattliches Alter von 1000 Jahren erreichen, trotz nicht gerade kuscheliger Lagen auf alpinen Höhen. Ihre Nadeln sind als 5-er-Büschel an den Zweigen, ganz anders als die zweinadeligen Waldkiefern und Latschenkiefern. Zirbenholz ist das leichteste Holz aller mitteleuropäischen Nadelholzarten und lässt sich leicht bearbeiten. Seine Jahresringe sind regelmäßig angeordnet und die Maserung sehr lebhaft, darum ist es zur Möbelherstellung sehr beliebt. Die beruhigend und schlaffördernd wirkenden Späne werden oft zu Kissen verarbeitet.

Das im Zirbenholz enthaltene Pinosylvin geht in Spuren ins Hydrolat über, jedoch nicht ins ätherische Öl. Es dient in der Pflanze, um Pilze und Bakterien abzuwehren. Dieses Molekül kann laut einer kleinen Studie beruhigend auf den Herzschlag wirken.

Anmerkungen:

Das aus dem austretenden Harz verschiedener Nadelbäume destillierte ätherische Öl wird Terpentin genannt.

Infos zum Zirbenhydrolat sind hier nachzulesen.

Die Zapfen der Zirbe sehen übrigens anders aus als viele Kiefernzapfen.

Biologin Sigrid Thaler-Rizolli „singt“ geradezu Liebeshymnen auf die Zirbe (Pinus cembra), sie schrieb das Buch Die Zirbe.

Armin Untersteiner ist Südtirols ‚bean to bar‘ Schokoladenpionier, seine Schoki-Kreationn machen uns mit erstaunlichen Duftnoten von Edelkakaos vertraut, u.a. gibt es Zirbenschokolade bei ihm.

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