Der Kampferbaum ist ein wandelbarer Geselle: Eigentlich produzieren seine Blätter das stechend, erfrischend, aufweckend, kreislaufanregende ätherische Öl, das dem Baum seinen Namen gab.

Doch er ist anpassungsfähig und vielseitig. So kann er auch 1,8-Cineol (Eucalyptol) produzieren, wenn er auf Madagaskar wächst, oder „Lavendel-Alkohol“ (Linalool), das ätherische Öl aus diesen Zweigen heißt dann Ho-Blätter-Öl, sein Duft erinnert an Rosenholzöl, beide Öle sind sehr ähnlich zusammen gesetzt.

Um Rosenholzöl zu gewinnen wird der ganze Baum gefällt und ist verloren, für das Ho-Blätter-Öl werden nur die Zweige geschnitten, diese wachsen nach, der Baum ist nicht gefährdet.