Magenschleimhautentzündung

In stressigen Zeiten schlägt vielen Menschen die Überlastung oft buchstäblich auf den Magen. Neben einer Neuordnung der Lebensführung gibt es in der Aromatherapie zwei wunderbare Öle, die den Magen beruhigen, zart schützen und welche die gereizte Schleimhaut regenerieren können: fettes Sanddornöl und ätherisches Kamillenöl. Mit Leinsamen kann man sich ein therapeutisch wirksames Lebensmittel herstellen, das auch noch viele Vitamine enthält.
Bei Gastritis hilft es, dreimal täglich einen knappen Teelöffel Sanddornfruchtfleischöl einzuspeicheln und dann zu schlucken. Noch besser:
1-2 Esslöffel Leinsamen schroten, über Nacht in kaltem Wasser einweichen
am nächsten Morgen kurz aufkochen und die Hülsen abseihen, abkühlen lassen
mit 1 Esslöffel Sanddornfruchtfleischöl und
1 Tropfen Kamille blau (Matricaria recutita)
vermischen

über den Tag verteilt essen (schmeckt gruselig, eventuell mit etwas Apfelmus und gutem ungesüssten Joghurt mischen), jeden Morgen neu machen, mindestens eine Woche einnehmen. Auch bei Ösophagitis (Entzündung der Speiseröhre) eine wertvolle und völlig nebenwirkungsfreie Erleichterung. Vorsicht ist nur bei Allergien gegen Korbblütengewächse gegeben.

Darmentzündungen

Neben zahlreichen anderen Darmerkrankungen ist im Bereich der Ätherische-Öle-Forschung der Erfolg bei zwei Krankheiten besonders interessant. Denn außer ein Leben lang Cortison hat die „Schulmedizin“ für viele Patient/innen keine befriedigenden Antworten. Morbus Crohn st eine chronisch (wieder kehrende) Entzündung aller Gewebeschichten von Dünn- und Dickdarm, es kann auch die Speiseröhre und selten auch die letzten Darmabschnitte (Rectum, After) befallen. Die Ursachen sind unbekannt, vermutlich liegt eine Autoimmunserkrankung vor. Die „Pille“ und Tabakkonsum erhöhen das Risiko für diese unheilbare Krankheit beträchtlich. Bei vielen Betroffenen spielt die Psyche ein große Rolle.

Colitis ulcerosa ist eine Entzündung nur der Schleimhaut des Dickdarmes, die schubweise auftritt. In den allermeisten Fällen ist der letzte Darmabschnitt (Rectum) mit betroffen. Neben vielen möglichen Begleiterscheinungen leiden die Betroffenen an schleimig-blutigen Durchfällen, Geschwürbildungen und folgender Rückbildung und Schrumpfung des Dickdarmgewebes.

Präparate aus Indischem Weihrauch (Boswellia serrata) können eine hilfreiche Unterstützung zum Angebot der „Schulmediziner“ sein. Die meisten Betroffenen berichten von deutlicher Linderung der Beschwerden, da dieser Weihrauch durch die enthaltene Bosweliasäure stark entzündungshemmend wirkt. In Deutschland wird intensiv an diesem spannenden Phytotherapeutikum geforscht, Prof. Dr. Herman Philipp Ammon ist eine der führenden Kapazitäten auf diesem Gebiet. In Indien ist der standardisierte Extrakt aus diesem einzigartigen Weihrauch als „H15“ erhältlich, das Produkt wir auch zur Abschwellung bei bestimmten Hirntumoren eingesetzt. Bosweliasäure ist nicht im ätherischen Öl enthalten, dennoch hat es auch eine entzündungshemmende WIrkung.