Die knolligen Rhizome (Wurzeln) dieser Gartenschönheit, die nach der Göttin des Regenbogens benannt wurde, müssen in mühsamer Kleinarbeit – ohne sie zu verletzen – aus der Erde „operiert“ werden. Dann werden sie circa drei Jahre getrocknet und in mehreren Schritten destilliert.

Das spärlich fließende ätherische Öl ist eines der allerteuersten, die wir in der Aromatherapie kennen. Es duftet nach Veilchen, nach Erde, nach Regenbogen und anderen Welten. Es duftet im unverdünnten Zustand nicht besonders fein, die von guten Firmen angebotenen 1%-igen Verdünnungen dagegen duften himmlisch und sind zudem bezahlbar.

Es gibt auch billigere Absolues, doch diese kommen nicht im Entferntesten an den fein-pudrigen Veilchenduft heran. Der Bestandteil Ionon wurde an der Uni Bochum als ein Feind von Prostatakrebs-Zellen identifiziert.

Hier und hier (klick!) habe ich mehr über dieses schönste Naturparfüm geschrieben, über die Pressemeldung zum Prostatakrebs habe ich hier (klick!) geschrieben.