Immer wenn man von Kopfschmerzen geplagt ist, sollte man am besten sehr rechtzeitig wenn die ersten Kopfwolken aufziehen, mit dem bewährten Pfefferminz-Roll-on das Kopfgewitter abwenden oder zumindest lindern.
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Die Rezeptur ist so einfach wie wirksam: knapp 10 ml Wodka oder Weizenkorn und bis zu 10 Tropfen von wirklich echtem Pfefferminzöl (Mentha piperita) in einen gläsernen Roll-on geben, vor jeder Anwendung gut verschütteln. Ich verwende auch manchmal eine leicht abgewandelte Rezeptur, die ich mal bei meiner Lehrerin Shirley Price gelernt hatte. Ich nehme also einen handelsüblichen Mini-Roller (zu bestellen beispielsweise bei aromapflege.com) und gebe auch hierfür knapp 10 ml handelsüblichen Wodka hinein. Wenn einem das Schütteln zu mühsam ist 😉 , muss man hochprozentigen Ethanol nehmen, dieser verbindet sich komplett mit dem ätherischen Öl, bei der Wodkamischung trennen sich die Bestandteile nach einiger Zeit.

Sie empfahl nicht nur die erfrischende und schmerzlindernde Pfefferminze (Mentha piperita), sondern gab noch Eukalyptus und Lavendel dazu. Mehrfach auftragen alle paar Minuten (5 bis 10) und schon beruhigt sich der brummende Schädel (meistens).

Zur Zeit benutze ich das wunderbare biozertifizierte Öl von Rottaler Aromaöle (edit 2018: der Betrieb wurde inzwischen leider eingestellt, der Verkauf von ätherischen Ölen wird fortgeführt von Jophiel); meine KursteilnehmerInnen hatten damals die Pfefferminzepflanzen dort gepflanzt, im nächsten Jahr schnitt meine nächste Gruppe die Pflanzen und destillierte sie, im Jahr darauf produzierte wieder eine andere Gruppe neue Stecklinge.

Hinzu gebe ich je 2 Tropfen Lavendel (entkrampfend) (Feeling oder Farfalla oder Primavera) und Eucalyptus radiata (erhöht die Durchblutung, vor allem im Kopfbereich, leicht schmerzlindernd).


Auf diesem Foto kann man die ätherischen Öle sehen, wie sie auf dem Alkohol schwimmen, gutes Schütteln vor der Anwendung ist also wichtig, denn sonst trägt man zunächst nur das ätherische Öl, das sich an der Kugel befindet auf und später fast nur Wodka.
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Prof. Dr. Hartmut Göbel von der Schmerzklinik Kiel konnte vor geraumer Zeit in einer wissenschaftlichen Studie zeigen, dass 10-prozentige Mentha piperita aufgelöst in Ethanol (Trinkalkohol) eine ebenso gute Wirkung bei Spannungskopfschmerzen hat wie jeweils 1 g (je nach Firma zwei Tabletten) Acetylsalicylsäure und Paracetamol. Die Studie führte zur Herstellung eines Minzerollers namens Euminz der auch in jeder deutschen Apotheke zu erwerben ist.
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Diese Anwendung könnte tausenden von kopfschmerzgeplagten Schülern (ab circa 8 Jahre) und erwachsenen KopfschmerzpatientInnen einen Haufen Schmerzmittel ersparen, also ausprobieren und weitersagen! Manchmal wirkt es nicht, aber ein Versuch ist das Auftragen der erfrischenden Mixtur, die auch prima bei Übelkeit lindert, allemal.
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