Duftgespräch®, was könnte sich hinter diesem Begriff verbergen? Wer oder was geht mit wem in Dialog? Wie soll ein Duft einen Dialog führen? Tatsächlich konnte unsere engagierte Kollegin Christine Lamontain Spannendes beobachten. Dafür bedarf es des Talentes, eine begnadete Beobachterin zu sein: Sie sieht feinste Regungen im Gesicht und am ganzen Körper einer Person, in den genau den Sekundenbruchteilen, wenn diese einen Duft – ohne dessen Namen zu kennen – schnuppert. Auch lässt sie sich nicht in die Irre führen, wenn jemand sagt, der betreffende Geruch sei okay, wenn die Mimik etwas völlig anders zeigt.

Christine kann sanft und respektvoll nachfragen, sie trifft mit ihren Worten oft zart und doch zielgenau ins Schwarze. Sie kann Menschen schnell, präzise und durchaus angenehm dabei helfen, Lebensthemen und Seelenknoten aufzuspüren und ggfs zu transformieren in positive Verbündete. Einfach durch Schnuppern! Klingt übertrieben? Ja, würden wir auch finden, wenn wir es nicht selbst mehrfach erlebt hätten! Darum möchten wird die faszinierende Welt der Christine Lamontain auch in Zeiten von Seminar-Restriktionen möglichst vielen Menschen zukommen lassen. Ohne Fahrstress, ohne Hotelbuchung, einfach vom heimischen Sofa aus. Darüber werden wir mit ihr am 5.10. ab 17 Uhr plaudern.

Wir durften zahlreiche Male an solchen Seminaren teilnehmen. Und wir kommen fast jedes Mal aus dem Staunen nicht raus! Was dort an Erkenntnissen gesammelt wurde, lernten wir nicht in 30 bzw 20 Jahren „normaler“ Kurse mit ätherischen Ölen. Wir erinnern uns an einige Reaktionen, die uns heute noch Gänsehaut verspüren lassen. Einige Beispiele?

Da war die Frau, die extrem negativ auf Patchouliduft reagierte. Dieser war Gestank für sie, mehr als Gestank! Negativ hoch zehn. Es kam in einem separaten Gespräch nach diesem Riech-Schock heraus, dass sie als junge Teenagerin Zeugin eines sexuellen Überfalls an einer Freundin (in einer Disko) wurde (ich verwende bewusst nicht den Begriff „Missbrauch“, denn dieser ist das Gegenteil von „Gebrauch“, was ich auch nicht passend finde). Sie hatte dieses traumatisierende Erlebnis vergraben, tief im Inneren schlummerte es jedoch noch. Die Patchoulimoleküle holten es an die Oberfläche, nach erstem Schock konnte sie sich der Ungeheuerlichkeit bewusst werden und darüber sprechen. So ein Gespräch, eine Art Materialisieren des inneren und abstrakten „Brummelns“ kann enorme seelische Erleichterung bringen.

Eine Teilnehmerin malte eine wunderschöne Tänzerin in zartem rosa Tüllröckchen zu einem ihr unbekannten Duft und bewertete ihn gleichzeitig mit grottenschlechter Note. Christine wunderte sich und fragte nach. Diese Frau bestätigte, dass der Geruch widerlich sei, doch dann kamen die Tränen der Erinnerung. Sie wollte als junger Mensch immerzu tanzen, doch ihre Eltern verlangten, dass aus ihr „etwas Ordentliches“ wird. Christine schreibt in ihrem Blog dazu „Der Duft, der bulgarischen Rose, hatte für ihre Seele eine Brücke gebaut, so, dass sie sich über dieses wunderschöne Bild „Gehör“ verschaffen konnte. Duftkommunikation par excellence.“ Im Blogbeitrag schildert Christine Lamontain das Erlebte ausführlicher.

Bei einem privaten Duftgespräch mit einer sehr alten Frau erlebte Christine etwas, das ihren Blick auf den generellen Ratschlag, immer Lavendelöl bei Schlafproblemen einzusetzen, sehr veränderte. Dieser „Un-Duft“, also aus Sicht der Nase dieser alten Dame, weckte bei ihr schlimmste Erinnerungen an eine lang vergangene Zeit, als sie sich immer wieder schlaflos im Bett wälzte. Als ihr Mann bei einem anderen weiblichen Wesen weilte….

Dreimal wurden wir Zeuginnen bei Frauen, die einmal bei Rosmarin, einmal bei Jasmin und einmal bei Patchouli (jeweils nicht wissend, was sie rochen) ein Gefühl einer schrecklich sich zuziehenden Schlinge um den Hals hatten. Die eine Frau beschrieb die Schlinge sogar als Stacheldraht. Wer es nicht erlebt hat, kann sich diese Reaktionen, die in Bruchteilen von Sekunden nach Erschnuppern der ersten Riechmoleküle stattfinden, wahrlich nicht vorstellen. Wir selbst würden diese Beschreibungen vermutlich nicht glauben, hätten wir sie nicht mehrfach miterlebt. Die ruhige und extrem respektvoll-einfühlsame Art von Christine, die betreffenden Menschen aufzufangen, beeindruckt uns immer wieder aufs Neue. Entweder kann sie die Situation sofort beenden oder sie bietet ein privates Gespräch hinter den Kulissen an, je nachdem, wie es ihre Intuition ansagt und wie die Personen mit einem Angebot zu sprechen, umgehen.

Zwei der Personen mit dem Gefühl der Schlinge um den Hals konnten später im Gespräch mit ihren Müttern verifizieren, dass sie bei ihrer eigenen Geburt fast durch die Nabelschnur stranguliert worden waren. Die neue Klarheit, das Gespräch, wirken dann wie ein erleichternder und heilender Katalysator. Auch als Schutz vor neuerlichen ähnlich beklemmenden Situationen, denen dann rationaler und bewusster begegnet werden kann.

Eine Frau stieß durch höchst irritierende Gefühle beim Schnuppern von Melissenduft auf ein altes Trauma mit ihrer Mutter. Ein totes Baby, sie als Regenbogenkind danach, die Therapie der Mutter, alles hatte mit Melisse(nTee) zu tun. Unsere Kursteilnehmerin wusste nichts davon, doch ein klärendes Gespräch mit der Mutter brachte es an den Tag. Melisse führte dazu, dass die Tochter sich endlich von ihrer distanzierten Mutter trennte, also endlich von zu Hause auszog, um ein wahrlich eigenes und eigenständiges Leben zu leben.

Eine andere Person war ganz wild auf Rosmarinöl für ihre Schlafprobleme. Die langjährig geschulten Gehirne der Dozentinnen waren entsetzt und wollten eingreifen. Das kann doch nicht sein! Okay, wenn es denn sein muss, solle sie das ganz milde Rosmarinöl Ct. Verbenon verwenden. Nein, die betreffende Person bestand auf dem schärferen Rosmarinöl. Bei einer späteren Begegnung schilderte sie, wie gut das Schnuppern am Rosmarinstift tat, sie konnte bei unvorhergesehenem Aufwachen schnell wieder beruhigt einschlafen. Irgendwie irritierte diese Aussage das gut geschulte Dozentinnen-Hirn von Christine („Rosmarin macht wach, sehr wach„). Es hatte sich jedoch im Nachhinein heraus gestellt, dass diese Frau nachts immer wieder extreme Abstürze ihres Blutdrucks hatte, das wiederum fühlte sich höchst bedrohlich an, der Körper rief zum Wachwerden auf. Rosmarinöl wurde so zu ihrem beruhigenden Rettungsanker.

Und die Moral von der Geschicht’? Wir arbeiten seit diesen Begegnungen viel achtsamer und individueller. Wir empfehlen keine „08-15-Öle nach Lehrbuch“ mehr. Wir halten uns noch nicht einmal mehr an die von uns geschriebenen Bücher und Kursunterlagen! Aus unserer Sicht handelt es sich um Empfehlungen, sondern nur noch um Tipps für die grobe Orientierung. Wir erinnern viel öfter daran, die Nasen der betreffenden Personen entscheiden zu lassen. Insbesondere wenn man sich als Neuling nicht sicher ist, welche Düfte man bei welchen Beschwerden empfehlen soll. Wir arbeiten immer FÜR die betreffende Person, nicht GEGEN Symptome oder gar gegen eine Krankheit.

Christine Lamontain gibt bei uns schon seit Jahren ihre Kurse, momentan als virtuelle Version. Ihr „richtiges“ 2-Tage-Online-Seminar (mit vorab verschicktem Duftpaket) zum Erlernen der Duftkommunikation war schnell ausgebucht, wer Interesse daran hat, kann sich für den zweiten Termin, den sie uns netterweise gab, hier anmelden.

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